Erfolgreiche Teilnahme des Visselhöveder Horts

„Kleine Strolche“ unter den besten Fünf

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Ralf Goebel gratulierte Alena Bartels (v.h.l.), Nicole Pape und Ute Schorpp-Bolz sowie den Hortkindern zur erfolgreichen Teilnahme beim Wettbewerb „Die Welt da draußen“.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Von 5 000 Einrichtungen, die an dem Wettbewerb zum Thema „Die Welt da draußen“ von der Element-I-Bildungsstiftung mit Hauptsitz in Stuttgart teilnahmen, kam der Visselhöveder Kinderhort „Kleine Strolche“ unter die besten Fünf.

„Im April erreichte mich die Nachricht, dass wir eine vordere Platzierung errungen haben. Nach einem Interview waren wir unter den Top Fünf und bekamen Besuch aus Stuttgart von renommierten Pädagogen, die sich unser Konzept vor Ort anschauten“, berichtet Ute Schorpp-Bolz, Leiterin des Kinderhorts im Haus der Bildung, in dem zurzeit 34 Kinder in eineinhalb Gruppen betreut werden.

Das Thema „Die Welt da draußen“ hatte die Hortleiterin angesprochen, da es auch ein wesentlicher Bestandteil ihres Erziehungskonzeptes sei. „Wenn ich mich für ein Thema begeistere, kann ich es auch gut rüberbringen. Ich habe für den Text lediglich eineinhalb Stunden benötigt“, berichtet Schorpp-Bolz. Das Besondere und wohl Einmalige an dem Hort ist die Lage und dass das Gelände nahe den Visselseen kein Zaun umgibt. 

Das Fazit der Bewerbungsunterlagen lautete: „Es ist wichtig, mit den Kindern ,Die Welt da draußen’ zu entdecken. Sie sollen Möglichkeiten finden, auch nach der Hortzeit Wohlfühlplätze zu kennen, zu wissen, wohin sie gehen und wo sie Spaß haben können. Es ist die Aufgabe der Erzieher, sie auf die Welt da draußen vorzubereiten. So können sich die Kinder frei entfalten und auf Entdeckungstour gehen.“

Kräfte einschätzen ist wichtig

Die Leiterin betont zudem, dass die Kinder „im Hort auch ihre Komfortzone verlassen dürfen und ihre Kräfte mit anderen messen können“. Wenn sie nicht lernen, ihre Kräfte einzuschätzen, so Schorpp-Bolz, und ihr Gegenüber zu verstehen, dann passieren im Teenageralter Unfälle, die vermieden hätten werden können. „Außerdem sind die Kinder ehrlicher, wenn sie merken, dass wir ihnen etwas zutrauen“, ist sich die Pädagogin sicher.

Natürlich steht den Kindern bei Konflikten ein Erwachsener zur Seite. Schorpp-Bolz wird im Hort wesentlich von Nicole Pape und Alena Bartels unterstützt. „Unsere Projekte sind so gewählt, dass wir die Interessen der Kinder aufgreifen und damit nicht nur den Sozialraum, sondern auch sehr spielerisch den Wissens- und Erfahrungshorizont der Kinder erweitern. Eine gute Mischung aus spielen und entdecken lassen“, vermittelt die Hortleiterin.

„Es gehört viel Engagement, Zeit und Arbeit dazu und ist nicht Standard, so ein Konzept zu Papier zu bringen“, lobte Bürgermeister Ralf Goebel, er dankte dem Hortteam und gratulierte zum Erfolg. „Wir sind leider nicht unter die ersten drei Bewerber gekommen, sind aber stolz und glücklich, dass unser Hortkonzept bundesweit so viel Aufmerksamkeit erregt hat und als etwas Besonders wahrgenommen wurde“, so Ute Schorpp-Bolz.

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