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600 Kilo Müll

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Zählten beim Aufladen allein am Haus der Bildung 35 Müllsäcke: Hinnerk Witte (v.l.), Christian Oddoy, Michaela Windels und Reiner Franz. Foto: Kirchfeld
Zählten beim Aufladen allein am Haus der Bildung 35 Müllsäcke: Hinnerk Witte (v.l.), Christian Oddoy, Michaela Windels und Reiner Franz. Foto: Kirchfeld © -

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Sinnvoll und nützlich war die gemeinsame Müllsammelaktion der Stadt Visselhövede, der Initiative Vissel for Future und dem Präventionsrat. „Es ist toll gelaufen und die Resonanz war sehr positiv. Alle Beteiligten hatten Lust, mitzumachen“, begeistert sich Gemeinwesenarbeiter Christian Oddoy vom Präventionsrat. Er hatte auch die zündende Idee und rief für zwei Tage zum Auflesen des Unrats in und um Visselhövede auf. „Die Teilnehmer wurden in eine Liste eingetragen und konnten sich ihre Strecke und das Gebiet, welches sie ablaufen wollten, selbst aussuchen. Die Strecke wurde dann auf große Karten notiert und mit einer Nummer versehen“, berichtete Oddoy. 27 Positionen waren am Ende der Aktion vermerkt.

Jeder Teilnehmer erhielt einen großen blauen Müllsack und dann ging es auch schon los. Aber natürlich meistens allein, oder im Rahmen der Familien und immer mit dem nötigen Abstand. Gesammelt wurde von Privatpersonen, aber auch Mitarbeitern der Kindertagesstätten, Mitgliedern des Präventionsrates und von Vissel for Future. Ganze Familien beteiligten sich daran und suchten mit ihren Kindern die Straßen und Feldwege ab. „Es war toll zu sehen, mit wie viel Feuereifer alle bei der Sache waren“, freut sich Oddoy.

Auf alle Fälle hat sich die Aktion gelohnt, denn alleine an der Sammelstelle hinter dem Haus der Bildung kamen 35 Säcke zusammen. „Hinzu kommen noch einige blaue Tüten, die vom Bauhof auf der Rundtour eingesammelt wurden“, so der Gemeinwesenarbeiter, der am 600 Kilo Müll auf seinem Zettel notierte.

„Große Autoteile wurden aufgelesen, Reifen, viele Haushaltsgegenstände wie Becher und Besteck sowie jede Menge Flaschen, die die Teilnehmer jedoch gleich in die Glascontainer entsorgt haben. Sonst wären noch mehr Säcke zusammengekommen.“ Nicht nur der Kernort wurde vom Müll befreit, sondern auch die umliegenden Ortschaften. „Wobei Jeddingen, unter Leitung von Kindergarten-Leiterin Nicole Kanapin, sich selbst organisiert hatte.“

Die Sammler wollten vor allem Zeichen setzen und für ein schöneres Ortsbild sorgen. „Ein Dankeschön an alle Helfer! Toll, dass so viele mitgemacht haben!“, so Christian Oddoy, der sich auch über jeden Plausch freute, denn bei der Übergabe kam man ins Gespräch – natürlich mit der gebotenen Distanz.

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