Kommersabend des Kreisschützenfestes / Anlehnung an die Muppet-Show

Kermit und Piggy lassen tanzen

Anna-Marie Kettenburg als Solointerpretin.

Wittorf - Von Tobias Woelki. Das Feuerwerk der guten Laune zündete von Beginn an. Das bunte Programm während des Kommersabends des Kreisschützenfestes, der vom gastgebenden Schützenverein Wittorf veranstaltet wurde, hat einfach „tierisch Spaß gemacht“, wie die Zuschauer nach mehr als zwei Stunden im bis unters Dach gefüllten Festzelts bilanzierten. Akustische und optische Stimmungsmacher kombiniert mit tänzerischen Hinguckern und witzigen Sketchen sorgten bei jedem Gast für beste Stimmung.

Mehr als 1 000 Schützinnen und Schützen begrüßte Wittorfs Vereinsvorsitzender Friedhelm Röbe-Oltmanns am Samstagabend. „Wir feiern das 125-jährige Bestehen des Schützenvereins Wittorf und auch das 50-jährige Bestehen der Damenabteilung“, erklärte der Wittorfer, der dann aber schnell die Regie des Abends an Kermit, den grünen Frosch, und die verliebt, divenhafte Miss Piggy alias Ulli Schwacke und Alexandra Twiefel übergab.

Unter dem Titel „Wir lassen die Puppen tanzen“ moderierten angelehnt an der Muppet-Show Kermit und Miss Piggy das Programm. Selbst Waldorf und Stadler, die beiden grantelnden, älteren Herren mit dem Knautschgesicht, verkörpert durch Joachim Mahnke und Jörg Rudat, gaben ihren Senf ebenfalls dazu. „Applaus, Applaus, Applaus“, so kündigte Frosch Kermit lautstark jeden Programmpunkt an, immer wieder umgarnt von Miss Piggy, die mit Nachdruck zu ihren Gefühlen stand. Allein die Auftritte der beiden waren sehenswert.

Das Programm wurde mit dem Beitrag des Gesangvereins Wittorf und der Dorfjugend Wittorf eröffnet, bevor weitere Gruppen Tanzaufführungen gepaart mit Akrobatik und natürlich viel Wortwitz aufführten.

Pamela Helmke berichtete so „von meinem Erwin, der bei Möhmes Anke Zwiebelkuchen aß“. Bei der Beschreibung der anschließenden Folgen bogen sich die Zuschauer vor lachen.

Die Aerobic-Turnerinnen des TuS Rotenburg traten auf, und Anna-Marie Kettenburg begeisterte mit Sologesangsauftritten mit den Titeln „Memory“ aus dem Musical Cats und „I dont know how to love him“ aus Jesus Christ Superstar. Begeisternder Applaus war der Lohn des gekonnten Beitrags.

Monatelang hatte sich eine Gruppe des Schützenvereins unter der Leitung von Stefan Heldberg auf diesen Abend vorbereitet. Und nur die Mitglieder wussten, was auf der Bühne zu sehen sein wird. „So war die Überraschung auch bei den Wittorfern natürlich riesig“, so der Tenor der Veranstalter.

Fotos auf

www.kreiszeitung.de

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