40 Jugendliche des Realschulzweigs verlassen Oberschule / Steindorff schafft 1,14er-Schnitt

Abschied mit Humor und Sahnetorten

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Eine süße Überraschung gab es für die Lehrer in Form von liebevoll gestalteten Torten.

Visselhövede - „Nein, die Elfenbeinküste ist kein Nachbarstaat von Deutschland, und bei einem Besuch in Amsterdam ist es schwierig, die Hauptstadt von Amsterdam zu suchen.“ Die Lehrerinnen Sonja Deiter und Christine Hitzschke ließen es bei der Verabschiedung ihrer zehnten Klassen des Realschulzweigs der Visselhöveder Oberschule nicht nehmen, Anekdoten aus den langen gemeinsamen Jahren zu erzählen.

Mittlerweile kennen sich die 40 Jugendlichen aber nicht nur in Erdkunde bestens aus, sondern auch in den vielen anderen Fächern wurde ihnen reichlich Wissen vermittelt. Denn 14 Schüler schafften den Erweiterten Realschulabschluss, der ihnen nach den Sommerferien den Zugang zum Gymnasium sichert, 25 Heranwachsende haben jetzt den „normalen“ Realabschluss in der Tasche und ein Jugendlicher den Hauptschulabschluss nach Klasse zehn.

„Für einen Großteil geht es aber weiter mit der Schule, denn 18 Schüler besuchen den Fachbereich Wirtschaft in der BBS Rotenburg, aber auch IT, Sozialpädagogik, Technik, Hauswirtschaft und Agrar stehen hoch im Kurs“, informierte Schulleiter Gerard Dyck die knapp 200 Gäste der schwung- und humorvollen Verabschiedungsfeier. Zehn Schüler beginnen eine Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel, in technischen Berufen, aber auch als Landwirte.

Als Klassenbeste wurden Florian Bölling (10b) und Jaro Steindorff (10a) ausgezeichnet. Steindorff, der das Publikum zwischendurch mit Klaviermusik begeisterte, brachte das Kunststück fertig, einen Notendurchschnitt von 1,14 zu schaffen. Aber nicht nur die nackten Zahlen standen gestern Vormittag im Vordergrund, sondern vor allem der Blick nach vorn. So ermunterte Bürgermeister Ralf Goebel die Schüler, „viele Sachen auszuprobieren und dann zuzugreifen, wenn etwas Spaß macht“. Die heutige Zeit sei so schnelllebig, dass das weitere Leben viele Veränderungen für die jungen Leute böte. „Kaum einer bleibt noch in dem Job, den er nach der Schule erlernt hat.“

Elternratssprecherin Esther Michalske wünschte den Schulabgängern „Mut, im weiteren Leben die richtigen Schritte zu gehen, sich von anderen helfen zu lassen, aber immer selbstständig zu entscheiden“.

Die Schüler haben am Ende einer langen Schulzeit aber offenbar auch ihre Lehrer kräftig ins Herz geschlossen, denn die bekamen mit viel Liebe gebackene Kuchen und Torten überreicht. Und zwar nicht für jeden Lehrer die gleiche, sondern passend auf den jeweiligen Pädagogen angefertigt. Die Klassenlehrerinnen bedankten sich ihrerseits mit einer gelungen Parodie des Helene-Fischer-Ohrwurms, den sie „Ahnungslos“ nannten

jw

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