Förderrichtlinien gelten für „Altes Feld“ 

Jeddinger Wirtschaftsweg wird mit EU-Geld saniert

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Das „Alte Feld“ in Jeddingen muss dringend saniert werden.

Jeddingen - Der Wirtschaftsweg „Altes Feld“ in Jeddingen hat die besten Tage hinter sich. Die Schlaglöcher häufen sich. Fest steht, dass saniert werden muss. Aber wie soll die kleine Ortschaft das Projekt finanziell stemmen? Hilfe kommt jetzt von der EU, die den Geldhahn aufdreht.

Ortsbürgermeister Henning Vollmer (CDU) überraschte seine Ratskollegen während der Sitzung des Ortsrats mit der Mitteilung, dass „dem Antrag auf Bewilligung der Förderung für die Wegesanierung Altes Feld zugestimmt wurde“.

Das Förderprogramm „Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung“ (ZILE) beinhaltet Maßnahmen für den ländlichen Wegebau, wovon nun die Ortschaft Jeddingen profitieren wird. Immerhin 43 Prozent der Gesamtsumme von voraussichtlich 84 .000 Euro werden aus dem Topf des Bundes und der Europäischen Union für dieses dringend notwendige Bauvorhaben finanziert.

Zustand entspricht den Richtlinien

Auch aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wurden die Mittel für die Sanierung des stark beanspruchten Weges in der Nähe der Jeddinger Milchtankstelle zugesagt.

Der Zustand des Weges entspricht genau den Richtlinien des Förderprogramms. Denn dort heißt es, dass „als nicht ausreichend befestigte landwirtschaftliche Wege diejenigen gelten, die der Belastung durch heute gebräuchliche landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge nicht mehr gewachsen sind“. Damit sollen die Wirtschaftswege fit gemacht werden für immer größere landwirtschaftliche Fahrzeuge und so ihren Beitrag leisten, die regionalen Wirtschaftsstruktur zu stärken.

Wie Vollmer erläuterte, sei im Visselhöveder Haushaltsplan für 2017 ein entsprechender Posten zur Kofinanzierung vorgesehen und auch die Jeddinger Jagdgenossenschaft werde sich erheblich an der Finanzierung beteiligen. „Als nächstes steht eine Begehung des Ortsrates zusammen mit Vertretern der Verwaltung an, um weitere Planungsschritte zu koordinieren“, so Vollmer. 

lee

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