Waldjugendspiele in der Lehnsheide 

Jeddinger Schüler räumen ab

Den Jagdhörnern sind die Töne gar nicht so einfach zu entlocken. - Fotos: Wieters

Visselhövede - Von Jens Wieters. „Da können sich die Tiere drin verheddern und dann zugrunde gehen.“ Der neunjährige Tom wusste, wovon er sprach und kassierte dafür kräftig Punkte an der Umweltstation während der Waldjugendspiele, an denen am Donnerstag rund 120 Schüler der vierten Klassen aus drei Grundschulen teilnahmen. Am Ende hatte die Jeddinger Schule die Nase vorn und räumte die ersten drei Plätze ab.

Die Jeddinger Siegergruppen mit Hans-Jürgen Bostelmann und Ralf Goebel (l.)

An 20 Station, die gut zwei Dutzend Helfer bei bestem Wetter im Wald zu einem Rundkurs aufgebaut hatten, war das Wissen der Kinder rund um den Wald und seinen Bewohnern gefragt. Im Ameisenlabyrinth wurden die Gänge und die fleißigen Tiere bei der Arbeit beobachtet. Ein paar Schritte weiter mussten die Kinder einem Förster das unterschiedliche Wachstum der verschiedenen Bäume erklären und aus einem Jagdhorn Töne herausbekommen. Es gab Infos zu Zecken und die Kinder mussten aufschreiben, was man dagegen tun kann. Die Bedeutung des Waldes wurde ebenso abgefragt wie die Nachteile des Klimawandels.

Auch Zapfenzielwurf gehört zum Programm.

„Die Idee hinter den Waldjugendspielen ist eigentlich ganz einfach“, so Hans-Jürgen Bostelmann von der Kreiswaldmärkerschaft, der die Spiele gemeinsam mit der Jägerschaft des Landkreises Rotenburg, dem niedersächsichen Forstamt der Kreisstadt und dem Klimabündnis Rotenburg bereits das elfte Mal in Folge veranstaltete. „Die Kinder sollen den Wald nicht nur im Klassenzimmer behandeln, sondern auch direkt mit ihm in Berührung kommen.“ Wald-„life“ mache Schülern und Lehrern einfach mehr Spaß, weil sie mit allen Sinnen lernen würden.

Bürgermeister Ralf Goebel fand es während der Siegerehrung „bärenstark“ wie aufmerksam die Kinder durch den Wald gegangen seien, und viele der Fragen an den Stationen sehr oft richtig beantwortet hätten.

Am Ende siegte die Jeddinger Gruppe 19 mit 180 von 204 möglichen Punkten vor den Gruppen 20 und 21 aus derselben Schule, die 172 und 171 Punkte holte. „Allerdings gibt es noch Sonderpunkte für hervorragende Ergebnisse“, klärten die Helfer auf. Da die Waldjugendspiele am Dienstag bereits in Rotenburg mit rund 220 Schüler durchgeführt wurden, liegt es jetzt an der Jury, den Gesamtsieger zu küren. Die Klasse bekommt eine rund einen Meter große geschnitzte Eule, die dann in der Schule bleiben kann.

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