Visselhöveder Mineralölunternehmen erweitert Grundstück an Verdener Straße

Hoyer baut Tank- und Waschpark

Mitte September platzierte das mittelständische Mineralölunternehmen diesen großen Behälter im Boden hinter der Tankstelle. 60.000 Liter Kraftstoff finden darin Platz.

Visselhövede - Von Joris Ujen. Viele Bürger haben sich in den vergangenen Wochen sicherlich gefragt, was da an der Hoyer-Tankstelle an der Verdener Straße gebaut wird. Mit teils schwerem Gerät wurde Mitte September ein großes Loch hinter der bestehenden Zapfsäulen-Anlage gegraben.

Kurze Zeit später platzierte die Unternehmensgruppe darin einen riesen Tank mit einem Fassungsvermögen von 60.000 Litern. Der soll es den Lkw-Fahrern in Zukunft einfacher machen, ihre Sattelzüge mit Benzin zu füllen, erklärt Thomas Hartmann, Pressesprecher von Hoyer. Denn das mittelständische Mineralölunternehmen errichtet dort einen Tank- und Waschpark.

„Neben den üblichen Kraftstoffen können wir nach der Fertigstellung auch ,AdBlue‘ in größeren Mengen anbieten. Zuvor hatten wir dafür nur eine Mobiltankanlage zur Verfügung“, berichtet Hartmann. Aber auch die Autofahrer sollen von dem Bauvorhaben profitieren: „Wir bauen zudem eine Waschanlage, worin Fahrzeuge bis Sprintergröße Platz finden können“, erzählt der Hoyer-Mitarbeiter. „Mit Unterbodenwäsche und Brauchwasseraufbereitung.“ Zwei Wasch- und zwei Pflegeboxen sind ebenfalls mit eingeplant inklusive Staubsauger, Luftdruckprüfer und Hochdruckreiniger – alles überdacht laut Hartmann.

Pressesprecher Thomas Hartmann prognostiziert die Fertigstellung des Tank- und Waschparks auf Ende Januar 2018.

Kritik zum Bauvorhaben kam aus der Nachbarschaft an der Verdener Straße. Hinsichtlich der zu erwartenden höheren Frequentierung von Lastkraftwagen sorgten sich einige Anwohner um die steigende Geräuschkulisse. „Wir installieren keinen Tankautomaten für Fernfahrer. Der Betrieb wird zeitlich begrenzt sein, einen Nachtbetrieb wird es also nicht geben“, versichert der Pressesprecher.

Über die anfallenden Kosten möchte das Unternehmen noch keine Prognose abgeben, die sei schwer zu kalkulieren. „Da es kein reiner Neubau ist, sondern auch ein Umbau und eine Sanierung.“

Die Erweiterung des Gebäudes (Waschhalle und Technik) habe eine Fläche von rund 120 Quadratmetern. „Was sich herausgestellt hat: Auch das Bestandsgebäude wird gleich energetisch optimiert – Wellprofilplatten und komplett neue Fenster sind geplant“, ergänzt Hartmann die Details. Die bestehende Tankstelle soll während der Bauarbeiten weiterhin geöffnet bleiben.

Bistro mit 17 Plätzen geplant

Eine weitere größere Neuerung ist ein geplantes Bistro mit 17 Sitzmöglichkeiten und täglich wechselndem Mittagstisch. Dementsprechend muss auch die Sanitäranlage erneuert werden. Klar ist auch, dass durch die Erweiterung des Hofes neue Arbeitsplätze entstehen werden. Wie viele genau das werden, lässt sich laut Hartmann schwer vorhersagen. „Es kommt ganz darauf an, wie gut das neue Angebot wahrgenommen wird.“

Wann genau die Bauarbeiten beendet sind, lässt sich ebenfalls noch nicht genau datieren. Das Unternehmen strebt Ende Januar 2018 an, je nach Witterungsbedingungen kann dieses Ziel aber abweichen.

Zum Unternehmen: Mehr als 90 Jahre reicht die Geschichte des Familienunternehmens aus Visselhövede zurück. In drei Generationen entwickelte sich aus dem Ein-Mann-Unternehmen des Gründers eine Firmengruppe mit heute 1 600 Mitarbeitern an 105 Standorten in 23 Regionen Nord- und Ostdeutschlands.

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