Hohe-Heide-Macher stehen in den Startlöchern / Anträge ab September

Jetzt sind Ideen gefragt

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Gerd Krüger (r.) informierte die Lokale Arbeitsgruppe der Hohen Heide über die neue Galerie an der Mühle.

Visselhövede/Brockel - Nach der erfolgreichen Bewerbung darf sich die Hohe Heide-Region wieder Leader-Region nennen. Die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) wurde am Dienstagabend in der Brockeler Mühle vom Dezernatsleiter „Strukturförderung ländlicher Raum“ Siegfried Dierken zu der erneuten Aufnahme in das Leader-Programm beglückwünscht.

Damit fließen bis 2020 rund 2,4 Millionen Euro in die Region. „Die nächsten Schritte können jetzt starten“, merkte Dierken an. Auch wenn die Lokale Arbeitsgruppe mit dem jetzigen Regionalmanager Guido Pahl weiterarbeiten möchte, sagte Dierken, müsse die Hohe Heide-Region die Stelle formal ausschreiben. „Im September sind wir im Amt soweit, dass wir wieder Anträge annehmen können“, so der Verdener.

LAG-Vorsitzender Carlos Brunkhorst bedankte sich bei Regionalmanager Guido Pahl für seinen Einsatz in der Region und forderte „gute Ideen in Form von Anträgen zu stellen“.

Planspiele gibt es bereits eine ganze Menge. Unter anderem gehört die Umgestaltung des Wittorfer Friedhofs dazu. Zu dieser Idee hatte bereits der Visselhöveder Landwirtschaftsausschuss seine Zustimmung gegeben.

Weitere Überlegungen existieren zum Bullenseepavillon, einem Jugendraum in Bothel und einer Initiative aus der Visselhöveder Kulturszene, Warendienstleistungen der Region in einem Internetportal zu bündeln.

Zu Beginn informierte Gerd Krüger, Vorsitzender des Mühlenvereins Brockel, über die Historie und die Sanierung der Brockeler Mühle und über die inzwischen beendete Baumaßnahme der Galerie. Die war marode und musste erneuert werden. Zahlreiche Geldgeber ermöglichten dem Verein, darunter auch die Hohe Heide, eine Zimmerei mit dem Bau einer neuen Galerie zu beauftragen.

woe

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