46.000 Euro EU-Zuschuss

LAG Hohe Heide hilft bei der Sanierung der Visselquelle

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Gerd Köhnken erläuterte der Lokalen Aktionsgruppe der Hohen Heide die geplanten Maßnahmen.

Visselhövede/Brunsbrock - Gute Nachrichten für die Stadt Visselhövede kommen aus der Nachbargemeinde Kirchlinteln.

Im Brunsbrocker Gemeindehaus tagte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Hohen Heide und machte den Weg frei für einen üppigen Zuschuss, um den Teich der Visselquelle an der St.-Johannis-Kirche wieder algenfrei zu machen. Bis zu 46.000 Euro EU-Förderung sind eingeplant.

Visselhövedes Bauamtsleiter Gerd Köhnken erläuterte den Antrag für die Sanierung und schilderte auch die bisher vergeblichen Versuche zur Rettung der Visselquelle. Denn bisher haben sich schon viele Experten und auch einige selbst ernannte Fachleute an dem Teich im Herzen der Stadt versucht. 

So sollte unter der Beratung der Uni Bremen eine Eisensulfatfällung den Algen den Garaus machen, ein anderes Mal sollten Pumpen für mehr Sauerstoff im Wasser sorgen – das Ergebnis war gleich null. „Der Algenteppich war besonders in heißen Wetterphasen teilweise zentimeterdick und hat auch schon übel gerochen. Schön ist wirklich anders“, so Köhnken.

Neue Wege sollen den Teich für Besucher attraktiver machen

Jetzt soll der Teich regelmäßig entschlammt werden, um den Algen den Nährboden zu entziehen. Außerdem ist eine Verkleinerung der Wasserfläche geplant, und es werden Wege direkt am Ufer vor dem Hintergrund angelegt, um die Aufenthaltsqualität zu steigern. „Natürlich wird alles barrierefrei gebaut, sodass Rollstuhlfahrer den Bereich der Visselquelle erleben können“, schilderte Köhnken. 

Die Kirchengemeinde möchte unter anderem ein kleines Podest installieren, auf dem Taufen oder ähnliche Veranstaltungen durchgeführt werden können. „Auch die Bürger werden an der finalen Ausgestaltung beteiligt“, verriet Köhnken der Lokalen Aktionsgruppe.

Die Gewässerexperten des Gremiums wollten wissen, wie oft die Reinigung des Quellteichs geplant sei, da das Nährstoffüberangebot im Grundwasser vermutlich erst einmal bestehen bleibe. Denn durch die Förderung sei eine weitere Betreuung des fertigen Bauvorhabens für mindestens zwölf Jahre erforderlich.

Durch den einstimmigen Beschluss der LAG haben die Visselhöveder Bürger darum nun auch die Gewissheit, dass die Stadt sich zwölf Jahre verpflichtet, sich um die Visselquelle zu kümmern. - lee

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