Weltberühmter Mädchenchor Scala in der St.-Johannis-Kirche

Hörplätze zu vergeben

Der Mädchenchor Scala gastiert erneut an der Vissel.

Visselhövede – Dirigent Stijn Kolacny konnte sich im vergangenen Jahr noch sehr gut an den ersten Besuch in Visselhövede 2010 erinnern: „Diese Kirche, das passt einfach zu uns“, befand er. „Außerdem kommt es nicht darauf an, wie viele Leute da sitzen, sondern welche Begeisterung zurückkommt.“

Und die wird sicherlich am Sonntag, 17. November, ab 17 Uhr und ab 20.30 Uhr wieder überschwappen, wenn der weltberühmte belgische Mädchenchor Scala und die Kolacny Brothers erneut in der Visselhöveder St.-Johannis-Kirche zu Gast ist.

Und jetzt kommt eine gute Nachricht: Denn beide Konzerte sind seit langer Zeit ausverkauft, aber es gibt noch die Möglichkeit, auf sogenannten Hörplätzen dabei zu sein, wie Andreas Netter vom veranstaltenden Kulturverein „EigenArt“ verspricht.

Diese Hörplätze, die sich auf der Seitenempore befinden, haben keine direkte Sicht auf den Chor. „Aber mit einer großen Leinwand, auf die das Konzert per Beamer projiziert wird, ist auch von den Hörplätzen aus die Show des Chors zu sehen. Man sieht und hört alles und bekommt so die Konzert-Atmosphäre mit“, so Netter.

Die Tontechniker würden mit separaten Lautsprechern dafür sorgen, dass die Soundqualität auf den Hörplätzen genauso gut sei wie im übrigen Kirchenschiff. Die Bildqualität sei natürlich stark von der jeweiligen Bühnenbeleuchtung abhängig und könne nicht immer perfekt sein. Deshalb seien die Hörplatz-Karten auch günstiger.

Die Tickets gibt es nämlich für zehn Euro (keine Ermäßigung) an der Abendkasse, die jeweils etwa 45 Minuten vor Beginn des jeweiligen Konzertes, also gegen 16.15 Uhr und 19.45 Uhr öffnet.

Bei den vergangenen Auftritten der Mädchen, die sonst die großen Bühnen der Welt bespielen, bestach Scala mit mehrstimmigen Coversongs und beeindruckender Harmonie und Dynamik. Dazu mal reduzierte Pianobegleitung, mal ein treibendes Schlagzeug und eine moderne Lichtshow, die jedem Technotempel zur Ehre gereicht hätte.

Die ausgefeilte Show spricht seine Besucher nicht nur akustisch, sondern auch optisch an. Das differenzierte Dirigat des Charismatikers Stijn Kolacny ähnelt eher einem Ausdruckstanz – wenn die schlaksigen Finger sich in den grünen Laserstrahl emporrecken, ist auch das Teil der Show.

Dabei springen die Belgier mit fast makellosem Deutsch locker zwischen unterschiedlichen Stilen. Den Reiz der Show machen die für die Mädchen passend ausgesuchten Songs in effektvollen Arrangements und sicher auch das Charisma der Brüder am Piano und mit dem Taktstock aus.

Ticket-Hotline

Reservierungen für Hörplatz-Karten sind telefonisch über den „EigenArt“-Anrufbeantworter unter der Nummer 04262 / 957337 oder per Mail unter shop@eigenart-vissel.de möglich. Die Tickets gibt es für zehn Euro (keine Ermäßigung) an der Abendkasse, die jeweils etwa 45 Minuten vor Beginn des jeweiligen Konzertes, also gegen 16.15 Uhr und 19.45 Uhr öffnet.

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