„Heiner’s Theatergruppe“ führt Andreas Wenings Komödie „Arfschaft“ auf

Hinreißend komisch – schon bei den Proben

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Susanne Heuer-Hartwig (v.l.), Britta Carstens, Henning Vollmer und ihre Kollegen von „Heiner’s Theatergruppe“ proben fleißig für „Arfschaft“.

Jeddingen - Von Bettina Diercks. Derzeit haben sie noch gut lachen, die Ensemblemitglieder von „Heiner’s Theatergruppe“ Jeddingen. Die Texte für die niederdeutsche Komödie „Miss Sophies Arfschaft“ sitzen nicht immer, dadurch entstehen ulkige Versprecher.

So krümmen sich die Darsteller während der Proben in der Scheune des Jeddinger Hofes bisweilen vor Lachen. „Wann kommt denn der Kacksatz“, lautet dann schon mal der Ruf Richtung Souffleusen (Ulrike Meinke und Doris Bode). Manchmal geht es aber schon bei der Bühnengestaltung (Henning Helmke und Wilfried Meinke) los. Während die einen genervt ihren Part zu Ende bringen, mit Bohrer und Requisiten hantieren, moniert der Rest im Spaß, dass die Gardinenstange immer noch schief hängt.

Seit Ende September probt die achtköpfige Besetzung für die kurzweilige Komödie von Andreas Wening. Bei „Arfschaft“ (Erbschaft) ist schon klar: Es geht um eine Tote (Miss Sophie), ums liebe Geld und entsprechende Erbschleicher. Während sich die abgehalfterte und insolvente Operettendiva Ludmilla Stroganoff (Susanne Heuer-Hartwig) als Alleinerbin wähnt, muss Nachlassverwalter Ross (Henning Vollmer) sie enttäuschen. Alles wird bissig kommentiert von Stroganoffs Assistentin Gundula (Britta Garstens). Dazu gesellen sich merkwürdig anmutende Gestalten wie Mr. Pommeroy (Marco Warnecke) und Modemacher Siegfried Roy Toby (Wilfried Meinke). Sowie Gilla (Maren Mohr), die den im Rollstuhl sitzenden Mr. Winterbottom pflegt und erstmal im Gartenteich versenkt. Während Butler Paul (Claas Runge) bei eindeutigen Avancen der vielen Frauen um seine Unschuld bangt, plaudert Köchin Marlies (Yvonne Bode) aus dem Nähkästchen.

Beeindruckend ist die Wahl der Kostüme, die schon alleine für sich hinreißend komisch sind. Wer in einem knallroten Schlaghosen-Outfit als Elvis Presley die Bühne betreten wird, soll hier nicht verraten werden.

Die Premiere ist am Freitag, 8. Januar, und beginnt um 20 Uhr. Jeweils vor den Samstagsvorstellungen – Beginn ist jeweils um 20 Uhr – am 9. und 23. Januar wird ein Schnitzelbuffet zum Preis von 15 Euro angeboten. Um Anmeldung wird gebeten. Jeweils Sonntag, 17. Januar und 24. Januar, ist Frühstückstheater (Buffet ab 9.30 Uhr, Vorstellung ab etwa 12 Uhr). Der Eintritt kostet inklusive Essen 15 Euro. Für die letzten beiden Termine gibt es nur noch wenige Karten. Weitere Aufführungen: Sonntag, 10. Januar, Samstag, 16. Januar, 14.30 Uhr.

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