Gut 57 .000 Quadratmeter für Firmenansiedlungen

Grünes Licht für den neuen Gewerbepark in Visselhövede

Direkt hinter dem Zaun der ehemaligen Kaserne, vor dem die grüne Kuh für die Firma JBS wirbt, entsteht das neue Gewerbegebiet.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Gut für die Stadtkasse dank sprudelnder Einnahmen aus der Gewerbesteuer, gut für Jobsuchende und letztlich auch gut für Eigentümer großer Flächen: Die Visselhöveder Wirtschaft boomt. Und damit das so bleibt, wird jetzt ein neues Gewerbegebiet im Bereich Lehnsheide-Süd entstehen.

Das hat der Stadtrat während seiner vergangenen Sitzung beschlossen. Das Areal, das direkt südlich an das ehemaligen Kasernengelände grenzt, in dem die Firma JBS den Lehnsheide Gewerbe-Campus aufbaut, ist insgesamt gut 57 000 Quadratmeter groß und soll möglichst schnell entwickelt werden, um weitere Unternehmen zu animieren, ihren Firmensitz nach Visselhövede zu verlegen. Nach langen Gesprächen sei endlich eine Einigung mit dem Grundstückseigentümer erzielt worden, war von der Verwaltung zu hören.

„Das ist ein wegweisender Kauf“, freut sich Bürgermeister Ralf Goebel über den Verhandlungscoup.

Denn es sei nicht einfach gewesen, nachgefragte Flächen zu finden. „Und wir wollen keinen Flickenteppich am Rande der Stadt, sondern ein großflächiges Areal. Darum danke ich ausdrücklich dem bisherigen Eigentümer, dass er am Ende mitgezogen hat.“ Zusammen mit dem Gewerbe-Campus Lehnsheide könnten Synergieeffekte entstehen.

Willi Bargfrede (CDU) weiß ebenfalls von den schwierigen Verhandlungen, „aber es lässt sich aus diesem neuen Gewerbegebiet sicherlich etwas Gutes entwickeln“. Für die Verwaltung sei es nämlich mehr als schlimm, wenn Anfragen von Betrieben kämen und man könne keine Grundstücke anbieten. „Der Unternehmer, der einmal weg ist, kommt auch nicht wieder“, so Bargfrede, der das ganze als „gut investiertes Geld“ bezeichnet.

Hermann Bergmann (SPD) ist erstaunt, mit welcher Dynamik sich die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken entwickelt habe: „Vor drei Jahren hatten wir noch viel Platz an der Celler Straße-Ost, jetzt nicht mehr. Und da wir weiter gucken müssen, ist diese neue Fläche ideal.“

In dieses Horn stieß auch Bürgermeister Goebel: „An der Celler Straße-Ost haben wir nur noch ein Grundstück mit ungefähr 4 000 Quadratmetern. Der Rest ist komplett dicht.“

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