Zirkus Pfiffikus gastiert in der Stadt

Größtes Kamel Deutschlands ist der Star in der Manege

Die beiden Kamele und die jüngsten Mitglieder der Zirkusfamilie mit Darleen (vorn v.l.), Lion, Jaqueline, Naomi, Jofetti, Jody und Enrico freuen sich mit den erwachsenen Artisten auf viele Besucher. - Fotos: Leeske
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Die beiden Kamele und die jüngsten Mitglieder der Zirkusfamilie mit Darleen (vorn v.l.), Lion, Jaqueline, Naomi, Jofetti, Jody und Enrico freuen sich mit den erwachsenen Artisten auf viele Besucher.

Visselhövede - Von Henning Leeske. „Vorhang auf und Manege frei“, heißt es am Donnerstag ab 16 Uhr wieder auf dem Visselhöveder Festplatz am Majorsbruch. Der Familienzirkus Pfiffikus gibt sein Gastspiel und hofft auf großes Interesse der Zirkusfans bei den Vorstellungen Donnerstag, Freitag und Samstag um jeweils 16 Uhr. Die Abschiedsvorstellung beginnt am Sonntag um 14 Uhr.

Der Zirkus mit Pfiff hat dabei alles zu bieten, was ein echter Zirkus im Repertoire haben muss. Seiltanz, Luftakrobatik, Handstandakrobatik und ein Feuerschlucker zählen zum Programm. Natürlich auch Dressurvorführungen mit den Zirkustieren. Dazu gehört das größte Kamel Deutschlands mit dem Namen Ivan und seinen beiden imposanten Höckern.

Etwas drolliger sehen da schon die vier niedlichen Shetlandponys aus, die von den kleinen Ziegen bei der Vorführung in der Manege unterstützt werden. In der Vorstellungspause können die Besucher übrigens gerne das Kamelreiten oder eine Runde auf den Ponys ausprobieren.

„Wir halten nur so viele Tiere, wie wir artgerecht versorgen können“, informiert Jaqueline Trumpf vom Zirkus Pfiffikus. Alle Tiere hätten auch ihr ganzes Leben im Zirkus verbracht und seien quasi wie Familienmitglieder anzusehen. Denn schon die kleinsten Artisten wie der dreijährige Lion kümmerten sich um ihre vierbeinigen Lieblinge. Lion sei zugleich der jüngste Clown in Deutschlands Zirkusmanegen, der auch seinen großen Auftritt habe, so Trumpf.

„Selbstverständlich freuen wir uns über jede Futterspende für unsere Tiere, aber wir gehen keinesfalls selber aktiv sammeln“, sagt Trumpf und berichtet von dreisten Trittbrettfahrern in anderen Städten.

Naomi probt täglich ihre Seiltanznummer.

Die Zirkusfamilie ist schon in der siebten Generation in Deutschland, Dänemark und Holland unterwegs und alle Familienmitglieder saugen die Manegenluft förmlich mit der Muttermilch auf. Deswegen ist neben dem schweren Geschäft in der Unterhaltungsbranche immer noch ein bisschen Platz für die Zirkusromantik im Rund der Zirkuswagen von vier Familien, die alle ihre eigenen, geräumigen Küchenanhänger und Wohnmobile dabei haben.

Schließlich treten die Akrobaten, Dompteure und Clowns alle zusammen von groß bis klein im Zirkuszelt auf. Die Clowns treiben zum Beispiel ihren Schabernack mit einem Trio im Alter von drei bis über 50 Jahren auf der Bühne.

Der Trubel im und um das Zirkuszelt herum beginnt bereits mit der Öffnung der Kasse eine halbe Stunde vor der Vorstellung und dann können auch die Lamas, Alpakas und die anderen Tiere besucht und selbstverständlich gestreichelt werden.

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