Theater-AG der Oberschule vor Premiere

Gespenstische Szenen auf der Theaterbühne

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75 Minuten muntere Unterhaltung und viel Spaß am Spiel bot die Theater-AG.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Wispern und Flüstern, Rascheln und Raunen – kurzum, die Spannung vor der Premiere in der Aula der Visselhöveder Oberschule Lönsstraße war zum Greifen. „Es ist die vierte Spielzeit der Theater-AG. Elf Mädchen der sechsten und siebten Klassen arbeiteten ein Jahr an dem Stück ,Das Gespenst von Canterville‘“, informierte Oberschullehrer Matthias Voß, der auch eine Zusatzausbildung für das Darstellende Spiel hat.

In Zusammenarbeit mit der Bühnenbau-AG unter der Leitung von Lehrer Christian Schultz entstand eine aufwendige Kulisse, die den Rahmen für die Handlung bot. Das Theaterstück von Oscar Wilde wurde in die heutige Zeit verlegt und spielt in einem Internat. 

Dort kommen drei neue Schülerinnen an und lernen nicht nur Rektorin von Hagenberg, Köchin Clair und Putzfrau Marie kennen, sondern sie lernen auch das Fürchten. Denn dort spukt seit 350 Jahren Lady Elenore Canterville durchs Gemäuer, die einst von ihrem Vater verflucht und lebendig eingemauert worden war, da sie im Streit um den Schokoladenpudding die Köchin erwürgte. Nur ein Mädchen reinen Herzens, das um sie weint, kann sie erlösen, wenn der Mandelbaum blüht. So steht es jedenfalls als Spruch an der Wand in der Bibliothek.

Streiche an der Tagesordnung

Natürlich sind im Internat Streiche an der Tagesordnung. Die werden nicht nur von den Schülerinnen, sondern auch vom Gespenst Lady Canterville begangen. Die dreht jede Nacht spukend ihre Runde durch die Gänge und erneuert stets auch den Blutfleck – sehr zum Leidwesen der Putzfrau Marie und der neuen Schülerin Virginia, da es ihre Farben aus dem Tuschkasten sind, dessen sich die Lady bedient.

Die Schülerinnen wiederum treiben ihren Schabernack, füllen Milch in die Seifenspender, vertauschen Zucker mit Salz und ärgern ihrerseits das Gespenst, wo sie können. Außer Virginia ist niemand der Meinung, dass man die Lady erlösen muss. Doch bis Virginia eine Freundin findet und bis zum Ende der Aufführung vergehen 75 Minuten muntere Unterhaltung. Auch die Technik, immer passend eingespielte Melodien sowie Blitz und Donner funktionierten bestens. Der Applaus von den Zuschauerrängen galt der Leistung des gesamten Ensembles.

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