„Köddel“-Roulette sorgt für Unterhaltung

1. Wittorfer Dorffest mit vielen Gästen

Die Zuschauer verfolgen die Vorführungen der Feuerwehr beim Wittorfer Dorffest. J Fotos: Kirchfeld

Wittorf - Von Angela Kirchfeld. Ein außergewöhnliches Roulette, Vorführungen, viele Spiele, Aktionen sowie gute Unterhaltung bei bestem Wetter – und das alles an nur einer Straße. Das Wittorfer Dorffest, das der Bürgerverein mit vielen weiteren Mitstreitern auf die Beine gestellt hatte, erfüllte genau das, was man sich von solch einer Veranstaltung verspricht.

„Bereits zum Gottesdienst mit Pastor Peter Thom zählten wir 130 Besucher“, freute sich Heiner Tamke, Vorsitzender des Bürgervereins. Danach ging es munter weiter, und die Initiatoren waren überrascht vom Erfolg. Denn trotz tropischer Temperaturen fanden sich sehr viele Besucher „Im Ziek“ ein. Das Programm war für alle Generationen ausgerichtet, vielseitig und bunt.

Auf dem Hof Kettenburg zeigte die Feuerwehr ihr Können und zerschnitt unter Moderation des Ortsbrandmeisters mit der Rettungsschere effektvoll ein Auto, um zu demonstrieren, wie im Ernstfall Menschenleben gerettet werden. Für musikalische Unterhaltung sorgte der Männergesangsverein, und wer wollte, konnte sich bei den Schützen unter der Leitung von Schießsportleiter Eckhard Allermann beim Laserschießen ausprobieren.

Die Fußballer vom MTV Wittorf hatten gleich am Anfang der Straße eine große Fußball-Dart-Wand aufgebaut. Wegen der Größe der Anlage war das der beste Standort, leider strategisch etwas abseits vom Geschehen, sodass die Fußballer selbst oft Zeit hatten, auf die Wand zu schießen.

Gelungene Aktion des Fotoclubs: Die historischen Kostüme steuert Hanna Tamke (r.) bei.

Jeder Verein und alle Anlieger gaben sich viel Mühe, um den Besuchern etwas zu bieten. Eine besonders originelle Idee hatte der Fotoclub. Der fotografierte die Gäste in historischen Kostümen, die Hanna Tamke zur Verfügung gestellt hatte. Die Fotos wurden sofort ausgedruckt und konnten gegen eine Spende mitgenommen werden.

Wer hätte gedacht, dass die festen Hinterlassenschaften eines Vierbeiners einmal so wichtig sein werden? Mit Spannung wurde erwartet, wo die Schafe „Flecki“ und „Maggi“ auf dem mit 120 Nummern versehenen Feld zuerst ihr großes Geschäft machen würden. Bereits beim ersten Mal dauerte es nur fünf Minuten, bevor die ersehnten „Köddel“ fielen, und Malte Heldberg, der auf die richtige Nummer gesetzt hattee, war um ein Schaffell reicher.

Mehrere Buden mit kulinarischen Genüssen lockten die Besucher an. Die Kinder tobten sich in einer Sandkiste und Hüpfburg aus, die Erwachsenen wiederum bestaunten die vielen Oldtimer oder machten sich an den Infoständen schlau.

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