Zuwendungsbescheide für Vorhaben in „Rosebruch“ und „Entlang der Warnau“

Geld für die letzten Dorferneuerungsmaßnahmen

Visselhövede - Manchmal sind die Förderungen der EU sehr abstrakt, oft aber auch richtig zum Anfassen. Denn in einigen Ortsteilen Visselhövedes wird jetzt etwas für die Sicherheit und auch für eine bessere Optik öffentlicher Gebäude und Flächen getan – mit Geldern aus der Europäischen Union.

Der Eingangsbereich des Hiddinger Dorfhauses wird mit Mitteln der Förderung erneuert. - Foto: Wieters

Wie die Stadtverwaltung bekannt gibt, sind die Zuwendungsbescheide für die letzten öffentlichen Dorferneuerungsmaßnahmen eingetroffen. Damit werden einige Vorhaben nun umgesetzt. So wird im Rahmen der Verbunddorferneuerung Rosebruch die Treppe mit der Rampe vor dem Feuerwehr- und Dorfhaus erneuert. „Der Bauantrag ist gestellt. Das Geländer wird von einem Neubürger gespendet. Der Abriss der alten Treppe soll im September in Eigenleistung der Dorfbewohner erfolgen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Außerdem werde das Spielgerät von einer Fachfirma umgebaut. Allerdings müssten für beide Vorhaben noch Angebote eingeholt werden. Im Oktober würden Pflanzen in den Boden gesetzt, um den Spielplatz zu umranden. „Diese Maßnahmen wird aus Landes- und Bundesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes gewährt“, so die Stadt.

Aus diesem Topf werden auch die sogenannten Orientierungsleuchten in verschiedenen Ortschaften des Rosebruchs finanziert. Die sorgen demnächst für mehr Sicherheit der Schulkinder. In Rosebruch, Hütthof, Moordorf, Bretel und Neu-Bretel, Drögenbostel, Schwitschen und Buchholz werden punktuell Leuchten aufgestellt. „Zur Aufwertung der Verkehrssicherheit, insbesondere für den Schülerverkehr, erstellt die Stadt in Rosebruch und Hütthof außerdem jeweils entlang der Kreisstraße Fußwege in Schotterbauweise. Die Maßnahmen werden im Spätsommer durchgeführt.“

Aus diesem Förderpaket wird auch der neue Kinderspielplatz in Ottingen gegenüber vom Schützen- und Feuerwehrgelände finanziert. Die Maßnahme ist Teil der Verbunddorferneuerung „Entlang der Warnau“. Laut Aussage der Stadt werden zurzeit Angebote für die Materialien eingeholt, sodass mit den Arbeiten in Eigenleistung bald begonnen werden kann. Neben dem Spielplatz werden ein paar Straßenlampen installiert und die Hinweistafel vor dem Schützenhaus erneuert.

Geld gibt es auch für das sogenannte Dorfzimmer Drögenbostel, das überwiegend von den Einwohnern in Eigenleistung erstellt wird. Ein Teil des alten Feuerwehrhauses wird in ein Mini-Dorfgemeinschaftshaus mit behindertengerechten Anlagen und einem Unterstand umgewandelt. Das Zimmer soll als Treffpunkt für alle Generationen des Dorfes dienen. Die Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen wird finanziert durch die EU mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

„Dies sind die letzten öffentlichen Dorferneuerungsmaßnahmen der Verbund-Dorferneuerungen Rosebruch und ,Entlang der Warnau‘. Jede Ortschaft hat davon profitiert. Auch tragen viele private Dorferneuerungsmaßnahmen zu einem schöneren dörflichen Gesamtbild bei“, freut sich die Stadtverwaltung über die positiven Förderbescheide. 

jw

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

Mehr zum Thema:

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Anspruchsvolles Weihnachtskonzerts des Ratsgymnasiums Rotenburg

Anspruchsvolles Weihnachtskonzerts des Ratsgymnasiums Rotenburg

Reumütiger Dieb bringt Beute zurück

Reumütiger Dieb bringt Beute zurück

„Der Löwenzahn setzt sich durch“

„Der Löwenzahn setzt sich durch“

Angebliche E-Mail der Polizei - Ermittler warnen vor Schadsoftware

Angebliche E-Mail der Polizei - Ermittler warnen vor Schadsoftware

Kommentare