Zweites Mofarennen mit spektakulärem Start

Fünf Stunden Rennsport pur in Jeddingen

Hoch hinaus ging es für manche Piloten.

Jeddingen - Von Henning Leeske. Fünf Stunden lang knatterten die Mofas über den Jeddinger Acker, nachdem das Racing Team Jeddingen in Kooperation mit der MSG Visselhövede am Samstagmittag den Startschuss zum zweiten Mofarennen der Region gegeben hatte.

Im Le-Mans-Stil, wobei die 37 Piloten zu ihren bereitgestellten Rennmofas laufen müssen, ging es an den Start. Kaum saßen die Fahrer auf ihren mit einen 50 Kubikzentimeter großen Motor ausgestatteten Rennmaschinen, war der Lärm ohrenbetäubend und echtes Rennfeeling kam auf. Dazu hat auch die sehenswerte Boxengasse der zahlreichen Teams beigetragen, in der noch bis kurz vor dem Start fleißig geschraubt wurde. Auch während des Rennens mussten einige Mofas den Mechaniker in der Gasse ansteuern, um nach einem Sturz wieder flott gemacht zu werden. 

Nicht jeder kam beim Rennen gut um die Kurven. - Fotos: Leeske

„Bei mir ist der Auspuff abgebrochen, aber eben schnell eine neue Gummischelle und schon geht’s weiter“, so einer der Fahrer beim unfreiwilligen Boxenstopp, während der Mechaniker eilig die Ersatzteile einbaute. Etwas länger dauerte da schon die Reparatur eines anderen Aspiranten, der beim Sturz die halbe Sitzbank verloren hatte. „Erst fährt der Gegner innen, dann außen und dann in mich rein“, schildert er den Unfall. Dies zeigt, dass die Fahrer echt sportlich-ehrgeizig bei der Sache sind und sich nichts schenken.

Die Siegerteams nach fünf packenden Stunden auf dem Treppchen.

Dabei gab es auch einen verletzten Piloten zu beklagen, der per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. „Glücklicherweise nichts Ernstes“, so Ingmar Winkelmann vom Racing Team Jeddingen. Den anspruchsvollen Parcours mit zwei Steilkurven und einem Sprung mussten die Zweitakter möglichst oft umrunden, wobei die Teams die Fahrer wechseln konnten. Aber das kostet immer Zeit.

Mofarennen des Racing Teams in Jeddingen

In der Endabrechnung der drei Klassen mussten die Lokalmatadoren aus Jeddingen dieses Mal die Konkurrenz ziehen lassen und belegten in der Klasse der Originalmofas den zweiten Platz mit 223 Runden hinter „Zündapps letzte Rache“ mit 228 Runden. Gesamtsieger wurde ebenfalls „Zündapps letzte Rache“ mit einer getunten Maschine und immerhin 248 Runden bei durchschnittlichen Rundenzeit von einer Minute und 12 Sekunden. Außerdem erhielt das Zündapp-Team Jeddingen den ehrenvollen Südkreispokal, der noch auf die Taakener Mofarennen zurückgeht.

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