Fünf Hinweise auf den Bürgerpark / Kreiselumgestaltung verzögert sich

Neue Schilder und alte Probleme

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Der Bürgerpark bekommt neue Hinweisschilder.

Visselhövede - Auch wenn die Idylle durch die immer noch in den Seen treibenden Blaualgen ein wenig getrübt wird, ist der Bürgerpark Visselseen zu einem echten Naherholungsgebiet geworden. Dumm nur, wenn es kaum jemand weiß. Das soll sich aber in den kommenden Tagen grundlegend ändern. Denn fünf Schilder werden an den Eingängen des Bürgerparks aufgestellt.

Mit einem Exemplar überraschte Bauamtsleiter Gerd Köhnken den Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Kultur während der Sitzung am Dienstagabend.

Dabei handelt es sich nicht nur um eine schnödes Hinweisschild, sondern im Grunde ist es ein großes Luftbild, auf dem nicht nur die Seen und Wege eingezeichnet, sondern auch nützliche Hinweise vermerkt sind. So kann jeder Interessierte auf den ersten Blick erkennen, wo sich der Stellplatz für Wohnmobile, der Spielplatz oder das Beachvolleyballfeld befinden. Auch öffentliche Toiletten und die Badestelle sind verzeichnet.

„Ein echter Hingucker“, freute sich Köhnken, der den Ausschuss auch über den Stand der Dinge in Sachen öffentliche Grünanlagen informierte.

Und da gab es gleich einen kleinen Wermutstropfen, denn die Gestaltung des Kreisels an der Rotenburger Straße lässt wohl noch ein wenig auf sich warten. Eigentlich will die Stadt Projekte forcieren, bei denen Bürger eine Art Patenschaft für städtische Grundstücke übernehmen. Aber es bleiben die alten Probleme: „Bekanntlich will ein örtlicher Unternehmer optische Verbesserungen mit einem Schriftzug auf der Grünfläche im Innern des Kreisels vornehmen. Allerdings hat die Straßenverkehrsbehörde in Verden einen Strich durch dieses Idee gemacht, da Autofahrer nicht durch Schriften abgelenkt werden dürfen“, erläuterte Köhnken. Dennoch werde die Gestaltung weiter verfolgt und man bleibe auch mit dem Unternehmer weiter im Gespräch.

Ein paar hundert Meter weiter sei der städtische Bauhof bereits aktiv geworden und habe diverse Büsche und Bäume an der Kirche umgepflanzt oder gänzlich entfernt. „Die Birken am Ablauf des Visselquellenteichs und auch der Wacholder vor dem Kirchturm werden Ende des Jahres gefällt.“

„Dabei handelt es sich auch um eine Hohe-Heide-Projekt, sodass wir mit Zuschüssen zur Finanzierung rechnen“, ergänzte Bürgermeister Ralf Goebel. Der informierte den Ausschuss zudem darüber, dass die Pflanzinsel mit den Flusskieseln vor dem Bahntunnel an der Ecke Dammstraße ein Pilotprojekt sei. „Das haben wir uns aus Hodenhagen abgeguckt. Es sind dort nur einjährige Gräser gepflanzt, was das Ganze relativ pflegeleicht macht.“

jw

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