Unternehmerfrühstück im Rathaus

Ferienbetreuung: Betriebe ziehen mit

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Trafen sich zum Austausch (v.l.): Ulrike Bressel-Hesse (Bressel & Lade), Heike Rathmann (Visseler Pflegedienst), Andreas Baldamus (Land-Data), Gerald Lutz (Hoyer und Finke), Joachim Behrens (jbs) sowie Mathias Haase und Ralf Goebel von der Stadt.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Der Facharbeitermangel macht auch vor Visselhöveder Betrieben nicht halt. Wenn Firmenchefs dann endlich geeignete Mitarbeiter gefunden haben, stellt sich bei der Festlegung der Arbeitszeit oft die Frage nach der Kinderbetreuung.

Bei dieser Thematik gehen Stadt und Unternehmen künftig neue und vor allem gemeinsame Wege. Während eines sogenannten Unternehmerfrühstücks, das künftig regelmäßig und sicher auch in unterschiedlicher Besetzung stattfindet, wurden die ersten Pflöcke eingeschlagen. „Der Bedarf in den einzelnen Betrieben ist einfach da“, berichtet Bürgermeister Ralf Goebel von dem Treffen, bei dem man sich „sehr intensiv“ ausgetauscht habe.

Die Unternehmer hätten ihm mitgeteilt, dass sie besonders in den Ferienzeiten echte Schwierigkeiten hätten, Urlaubspläne für die Mitarbeiter mit Familien aufzustellen. „Denn sechs Wochen im Sommer sind eine lange Zeit. Aber zum Glück konnte ich für diesen Herbst schon mal ein klein wenig Entwarnung geben“, so Goebel.

Regelmäßige Betreuung von Politik beschlossen

Denn bekanntlich hatten sich die politischen Gremien gerade entschlossen, eine regelmäßige Kinderbetreuung in den Ferien anzubieten. Die beinhaltet drei Wochen in den Sommermonaten, eine zu Ostern und eine im Herbst. „Wir starten damit bereits in diesem Oktober“, hat Goebel den Firmenchefs die gute Nachricht mitgeteilt, die die natürlich ihren Mitarbeitern weiterleiten werden. „Zwar ist die Suche nach einer adäquaten Betreuung noch nicht beendet, aber bis zum Herbst bekommen wir das in trockene Tücher“, ist Goebel zuversichtlich.

Dann stellt sich natürlich noch die Frage, wer das alles finanzieren soll. „Aber auch da haben mir die Unternehmen Hilfe zugesagt“, freut sich der Verwaltungschef. Schließlich seien die Vorteile für die Betriebe nicht von der Hand zu weisen, denn mit diesem erweiterten Betreuungsangebot würde die Attraktivität der Arbeitsplätze weiter steigen, und „nicht zuletzt auch die Attraktivität der Stadt“.

Diese Art der Kommunikation mit den Unternehmen werde in den kommenden Monaten weiter forciert. „Dabei kommen sicherlich ganz unterschiedliche Themen auf den Tisch, sodass ich auch mit jeweils einer anderen Beteiligung rechne“, so Goebel.

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