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Visselhövede: Im Jugendzentrum gehen die Arbeiten auf die Zielgerade

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Von: Judith Tausendfreund

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Die große Wandtafel im neuen Jugendzentrum: Hier werden Wünsche und Ideen gesammelt.
Die große Wandtafel im neuen Jugendzentrum: Hier werden Wünsche und Ideen gesammelt. © Tausendfreund

Die Arbeiten am Visselhöveder Jugendzentrum gehen auf die Zielgerade, lediglich letzte Restarbeiten hat Sozialarbeiterin Iris Weis aktuell auf ihrem Zettel. Allerdings nur sie, den die Stelle ihres Kollegen, die bisher Stefan Gaudies innehatte, ist wieder vakant.

Visselhövede – Noch sind einige Restarbeiten zu erledigen, doch lange dauert es nicht mehr, ehe das neue Jugendzentrum am Visselbad seiner Bestimmung übergeben werden kann. Die Jugendlichen selbst sind bereit sehr neugierig, wie Sozialarbeiterin Iris Weis berichten kann. Sie hatte unlängst Besuch auf der Baustelle seitens der Visselhöveder Lokalpolitik. Der Ausschuss für Soziales, Sport, Kultur, Senioren und Jugend hat die Gelegenheit genutzt, sich über den Fortschritt des Projekts zu informieren.

Ursprünglich war in den Räumen das Hallenbad-Restaurant zu Hause gewesen. Vor dem endgültigen Umbau war jahrelang, vor allem auf der politischen Ebene, diskutiert worden. „Ich hatte jetzt schon viele neugierige Jugendliche hier und alle sind ganz begeistert“, berichtet Weis während der kurzen Führung. Die Sozialarbeiterin lebt seit zwei Jahren in Visselhövede und hält die Fäden der Jugendarbeit in der Hand.

Einige Details fehlen noch

Vieles steht bereits im Jugendzentrum. Ein Kicker ist vorhanden, mehrere Zimmer sind im Ansatz eingerichtet. Ein großer und offener Raum dient zum Kochen und Essen, der Kühlschrank steht ebenfalls schon vor Ort. Eine Art Mitmach-Atelier soll noch entstehen, so Weis. Die Toiletten sind noch nicht ganz fertig. Auch einige andere Details fehlen noch. Auf einer großen Wandtafel notieren momentan alle, die hier ein und aus gehen, die noch anstehenden Wünsche und Aufgaben: Türgriffe, Fahrradständer, Müllsäcke – es sind viele Details, die noch zu organisieren sind.

Ein Schlagzeug steht ebenfalls bereit, ein Keyboard auch. Auf der Tafel hat jemand notiert: „Freitag Drumsession“. Auch „Tanzen im Saal“ steht als Wunsch auf der Tafel, keine Frage, das neue Jugendzentrum ist begehrt als Raum der Begegnung und Möglichkeiten.

Mitglieder und Gäste des Ausschusses schauen sich die neuen Räume an.
Mitglieder und Gäste des Ausschusses schauen sich die neuen Räume an. © -

Am 3. Juli werden die Türen dann offiziell geöffnet, ab dann soll der reguläre Betrieb beginnen. „Unsere Wandtafel ist in der Tat aktuell eine Art Wunschzettel, es sollen Ideen gesammelt werden“, berichtet Weis. Ein Outdoor-Kraftsport-Angebot soll noch auf der Terrasse aufgebaut werden. Auch ältere Generationen seien willkommen, ergänzt die Sozialarbeiterin. „Es ist wirklich ganz toll geworden“, schwärmt Ausschussvorsitzender Tam Ofori-Thomas, alle anderen Mitglieder zeigten sich ebenfalls angetan. „Wir haben lange gesucht, jetzt können sich die Jugendlichen hier entfalten“, so der Vorsitzende weiter. Die Verwaltung habe vieles bewegt, vor allem der Präventionsrat habe sich stark für das Projekt engagiert. Weis bestätigte die große Nachfrage: Seit Mitte Mai habe sie schon über 50 Jugendliche gezählt, die vorbei gekommen seien. „Ein Junge hat sich aufs Sofa gesetzt und davon geschwärmt, wie schön es wäre, hier an Weihnachten gemeinsam einen Film zu schauen und so das Weihnachtsfest zu feiern.“

Denn – dies erfuhren die Sitzungsteilnehmer später von Elke Motzkau als Sprecherin des Präventionsrats – der zweite Sozialarbeiter Stefan Gaudies verlässt Visselhövede wieder. „Seine Stelle ist vakant, wir suchen dringend jemanden für die Jugendarbeit und gerne einen männlichen Kandidaten“, so Motzkau.

Neuer Sozialarbeiter gesucht

 Sozialarbeiterin Iris Weis ist momentan die einzige in Visselhövede. Denn, dies erfuhren die Sitzungsteilnehmer später von Elke Motzkau als Sprecherin des Präventionsrat, der zweite Sozialarbeiter, Stefan Gaudies, verlässt die Stadt wieder. „Seine Stelle ist vakant, wir suchen dringend jemanden für die Jugendarbeit, und gerne einen männlichen Kandidaten“, so Motzkau.  

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