130 Einsatzkräfte auf Trab gehalten

Großübung der Feuerwehren im Visselhöveder Stadtgebiet 

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Die Einsatzkräfte müssen Heizöl- und Dieseltanks mit Wasser kühlen, damit die sich im Ernstfall nicht entzünden.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. „Feuer 3 im Industriegebiet!“ hieß es am Freitag um Punkt 18.42 Uhr für die Brandschützer – und das bedeutete Großeinsatz für sämtliche Feuerwehrleute im Visselhöveder Stadtgebiet.

Die Sirenen heulten und Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn waren im Nu auf dem Firmengelände der Firma Hoyer zur Stelle. Zum Glück handelte es sich lediglich um die alljährliche große Alarmübung, doch das war den Einsatzkräften zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Kräfte meistern Übung mit Bravour

„Um 18.12 Uhr wurde die Brandmeldeanlage auf dem Betriebsgelände Hoyer ausgelöst, was relativ häufig passiert. Erst vor Ort wurde festgestellt, dass es eine Brand- und Rauchentwicklung in der Technikhalle durch ein brennendes Fahrzeug gibt“, erläuterte Sebastian Kurz, Sprecher der Visselhöveder Feuerwehr, die Übungssituation. „,Feuer 1‘ bedeutet leichter Brand, zum Beispiel, wenn es sich um einen Containerbrand handelt. ,Feuer 2‘ steht für Wohnungsbrand und ,Feuer 3' für Großbrand, wie jetzt mit der Werkshalle simuliert“, vermittelte Kurz.

Bei der Einsatzleitung laufen die Fäden zusammen.

132 freiwillige Brandschützer waren mit insgesamt 16 Einsatzfahrzeuge angerückt, um unter anderem die der Technikhalle naheliegenden großen Heizöl- und Dieseltanks mit Wasser zu kühlen, damit sie sich im Ernstfall nicht entzünden. Atemschutzträger hatten die Aufgabe in die Halle vorzudringen, um den Brandherd zu lokalisieren und eventuell vermisste Personen zu bergen. Doch das war dann doch nicht nötig. „Nur Feuerwehrkräfte mit einer besonderen Zusatzausbildung sind hierzu berechtigt“, meint Kurz.

Die Feuerwehrleute haben alle Hände voll zu tun.

Wichtig sei es seinen Worten nach auch zu wissen, wo das benötigte Wasser herkommt. So stehen vor Ort zwei Zisternen, eine mit 145 und eine mit 100 Kubikmeter Wasser, zur Verfügung, die laut Feuerwehrbedarfsplan rund 50 Minuten Wasser für zwei Wasserwerfer und für eine Wassersperre liefern können. Zusätzlich wird über eine „lange Wegstrecke“ das Wasser aus dem Löschteich an der Celler Straße bezogen. Hierfür müssen entsprechend lange Schlauchleitungen verlegt werden – eine weitere Herausforderung, die mit Bravour gemeistert wurde. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Stadtbrandmeister Kai-Olaf Häring, dem zum Schluss das obligatorische „Feuer aus!“ gemeldet wurde, bevor es die verdiente Erfrischung gab. Hoyer-Mitarbeiter Hendrik Hussmann bedankte sich im Namen von Wilhelm Hoyer für den Einsatz, der hoffentlich nie im Ernstfall zum Tragen kommt.

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