Versteigerung von Fundsachen

39 Fahrräder unter dem Hammer

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Mathias Haase (r.) schwang den Hammer und Hinnerk Witte präsentierte die Räder.

Visselhövede - „So viele verlassene Fahrräder – unglaublich!“, staunte Cornelia Gnuschke am Mittwoch bei der öffentlichen Versteigerung der Fundsachen auf dem Visselhöveder Feuerwehrgelände. 39 Fahrräder zählte Mathias Haase von der Stadtverwaltung, der bei guter Stimmung und noch besserem Wetter den Hammer schwang.

Doch nicht nur Drahtesel, sondern auch ein Motorradhelm, Spanngurte, ein Kettensägeschärfgerät, ein Longboard, eine elektrische Kühltasche sowie Gartengeräte und kleine Schmuckteile wurden versteigert. Auch ein Navigationsgerät war dabei. „Da fragt man sich, was die Leute so alles verlieren“, wunderte sich ein Interessent.

Die Resonanz war sehr groß, besonders bei den Fahrrädern, unter denen eines der Marke Pegasus dabei war. „Ich habe selbst mal ein Fahrrad bei uns am Eulenkamp gefunden, das dort jemand abgestellt hatte und habe es nach drei Tagen zur Stadt gebracht“, plauderte Gnuschke. „Nach einem halben Jahr hat dann die Stadtverwaltung angerufen und nachgefragt, ob ich es haben möchte, da es nicht abgeholt wurde. So habe ich für acht Euro ein gutes Fahrrad bekommen.“

Einige der Bieter kamen gut vorbereitet mit Listen in der Hand zum Versteigerungsort. „Die haben sie wohl aus dem Internet gezogen, denn dort sind die zu versteigernden Sachen zu sehen“, mutmaßte Haase.

Geld fällt an die Stadtkasse

Registriert, notiert und kassiert wurde von Karin tom Felde, Susanne Rodenbeck sowie Jonas Hermonies. Das Geld kommt wie immer der Stadtkasse zugute. Unterstützung erhielt die Stadtverwaltung von den Bauhofmitarbeitern Jürgen Karußeit und Hinnerk Witte, die die Fahrräder präsentierten. Mit einem Mindestgebot von einem Euro begann meistens die Versteigerung der Fundsachen. Bei besonders guten Fahrrädern wurde das Erstgebot entsprechend höher angesetzt, wie beim Pegasus-Damenrad. Da lag das Anfangsgebot gleich bei 100 Euro.

Einige Bieter hatten es gezielt auf die fünf bis sechs besten Fahrräder abgesehen, von denen es aber immer weniger gibt. Dafür boten andere auf fast alles und waren mit Anhänger angereist. „Ein großes Dankeschön auch an die Feuerwehr für die Unterstützung“, richtete Mathias Haase den ehrenamtlichen Helfern aus.

aki

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