83 000 Euro Sonderzuweisung / Private Ideen erwünscht

Extra-Geld für EU-Leader-Projekt Hohe Heide

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Die LAG informierte sich über ein für Jugendliche gefördertes Kunstprojekt.

Visselhövede - Von Henning Leeske. Gute Nachricht für die Akteure des EU-Leader-Projekts Hohe Heide zwischen Neuenkichen und Hemsbünde, Visselhövede und Kirchlinteln: „Wir bekommen eine Sonderzuweisung von rund 83 000 Euro“, freut sich Hohe-Heide-Regionalmanager Guido Pahl.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) ist erfreut über die Meldung aus dem zuständigen Landwirtschaftsministerium in Hannover: „Die vorbildliche Kooperation der LAG Hohe Heide mit den Kommunen in drei Landkreisen bringt einen echten Mehrwert für die öffentlichen und privaten Projekte vor Ort.“ Der LAG-Vorsitzende Carlos Brunkhorst, Bürgermeister aus Neuenkirchen, kommentierte diese Entwicklung „als sehr positiv“ und dankte den LAG-Mitgliedern für die „konstruktive Zusammenarbeit“.

Das Extra-Geld stammt aus den Fördertöpfen, die eigentlich für andere Regionen bestimmt waren. Dort wurden die Mittel aber nicht vollständig abgerufen, sodass die Hohe Heide profitiert. Und das nicht zum ersten Mal.

„Denn wir sind recht fix und haben über weitere Projekte in der Schublade“, so die Resonanz der LAG, die sich jetzt zur Sitzung im durch Hohe-Heide-Gelder frisch renovierten Dorfgemeinschaftshaus in Behningen kurz hinter der Visselhöveder Radarstation auf dem Elmhorstberg traf.

Dort gab der Geograf und Regionalmanager Pahl einen Überblick zur Fördersumme und die weiteren Projekte des EU-Strukturförderprogramms Hohe Heide.

Carlos Brunkhorst (l.) und Guido Pahl hatten gute Nachrichten für die LAG der Hohen Heide.

Sehr vielseitige Vorhaben sind dabei derzeit in Arbeit. Es soll ein kommunales Wirtschaftswegekonzept erstellt werden, dessen Kosten teilweise aus dem Brüsseler Fördertopf finanziert werden sollen, da gerade der Mehrwert für die ganze Region durch die Überschreitung der Gebietsgrenzen sichtbar sei.

Außerdem werde eine Art Forschungsprojekt für den Waldumbau im Zuge des Klimawandels in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald geprüft. „Dabei wird mit Anpflanzungen von neuen Baumarten, die besser mit den Anforderungen des Klimawandels zurechtkommen, die Zukunftsfähigkeit des heimischen Waldes erforscht“, so Pahl.

Aber auch etwas Greifbares steht demnächst auf der Agenda der Hohen Heide. So soll das Schützenhaus in Ottingen energetisch saniert werden und in Holtum-Geest (Gemeinde Kirchlinteln) wird aktuell ein Konzept für den Wiederaufbau einer Windmühle aus privater Initiative ausgearbeitet. „Das ist wegen des großen Engagements aus dem privaten Bereich sehr interessant, denn die privaten Vorhaben könnten eigentlich einen größeren Stellenwert einnehmen“, so die LAG.

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