EU-Gelder machen‘s möglich

Erneuerung des Wirtschaftswegs „Altes Feld“ in Jeddingen fertiggestellt

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Michael Drews vom Bau- und Umweltamt Visselhövede ist zufrieden mit der Sanierung des Wirtschaftsweges und freut sich über die Fördergelder der EU.

Jeddingen - Von Joris Ujen. Rund 81 700 Euro kostet die Sanierung des Wirtschaftsweges „Altes Feld“ in Jeddingen. Eine Menge Geld. Doch die Gemeinde muss nicht den kompletten Betrag abbezahlen, sondern bekommt Hilfe von der Europäischen Union. Durch das Förderprogramm „Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung“ (ZILE) übernehmen die EU und der Bund zusammen 43 Prozent der Bruttosumme – ein Teilabschnitt von 50 Metern ist nicht förderfähig. Zuvor hatten etliche Schlaglöcher die Straße gepflastert, die sich aufgrund der starken Beanspruchung über die Jahre hinweg angesammelt hatten.

Im vergangenen November hatte Ortsbürgermeister Henning Vollmer (CDU) seine Ratskollegen während der Ortsratsitzung mit der EU-Bewilligung überrascht. Nun ist die Sanierung nach einem Monat Arbeit abgeschlossen, die Fördergelder können fließen – insgesamt rund 31 870 Euro.

Der schlechte Zustand des 585 Meter langen Weges in der Nähe der Jeddinger Milchtankstelle entsprach den Richtlinien des Förderprogramms. „Als nicht ausreichend befestigte landwirtschaftliche Wege müssen diejenigen gelten, die der Belastung durch heute gebräuchliche landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge nicht mehr gewachsen sind“, lautet die Bedingung. „Ursprünglich sollte der Weg angespritzt werden“, erklärt Michael Drews vom Bau- und Umweltamt Visselhövede. „Eine Asphaltuntersuchung hat aber ergeben, dass kein Asbest in den Asphalt verarbeitet wurde. So musste der Weg nur aufgefräst und überbaut werden.“ Durch die Sanierung kann der Wirtschaftsweg nun problemlos von großen landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren werden. „Die 15 zentimeterdicke Asphaltschicht kann jetzt eine Traglast von 180 Kilogramm pro Quadratmeter verkraften. Und auch der Seitenraum wurde aufgefräst und neu hergestellt“, berichtet Drews.

So sah der Wirtschaftsweg „Altes Feld“ noch vor ein paar Monaten aus. Etliche Schlaglöcher pflasterten die Straße. 

Die ersten rund 50 Meter der Strecke „Altes Feld“ werden nicht gefördert, da dort Wohnungen angrenzen. Saniert wurde dieser Teilabschnitt aber ebenfalls, mit einem Kostenumfang von rund 7 640 Euro. „Das bot sich bei der Maßnahme an“, erläutert der Beamte.

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