Stadt kauft Grundstück am Jeddinger Ortsausgang

Erster Schritt Richtung Feuerwehrhausneubau

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Ausschussmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter schauen sich das Grundstück in Jeddingen an. 

Jeddingen - Von Jens Wieters. Der erste Schritt in Richtung Neustrukturierung der Visselhöveder Feuerwehren ist getan: Die Verwaltung hat mit einem Grundstückseigentümer am Jeddinger Ortsausgang in Richtung Wittorf einen Kaufvertrag vorbereitet, der rund 6 300 Quadratmeter Fläche zum Inhalt hat.

Dort soll ein neues Feuerwehrhaus für die Brandschützer aus Jeddingen und Nindorf entstehen. „Der Kaufvertrag wird allerdings erst dann wirksam, wenn wir vom Landkreis grünes Licht bekommen haben, dass der Flächennutzungsplan für diesen Außenbereich entsprechend geändert wird“, so Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel während der Sitzung des Feuerwehrausschusses, die unter freiem Himmel auf dem in den Blickpunkt gerückten Grundstück stattfand.

Die Neubau-Planungen sind der erste Teil des umfangreichen Pakets mit dem Namen Feuerwehrbedarfsplan. Der sieht bekanntlich viele Investitionen, Um- und Neubauten an den Gerätehäusern vor, weil die alten Gebäude oft nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen – sie sind schlichtweg zu klein.

Neue Fahrzeuge müssen in den kommenden Jahren ebenfalls angeschafft werden, und die einzelnen Feuerwehren werden dichter zusammenrücken. So werden im Jeddinger Neubau, der nach ersten Schätzungen im Juli 2018 fertig sein soll, die Wehren aus Jeddingen und Nindorf einziehen, die spätestens ab dann als eine Einheit zu betrachten sind.

„Auf dem Jeddinger Gelände ist auch ausreichend Platz für die Ausbildung angehender Feuerwehrleute“, erläuterte Mathias Haase vom Hauptamt, der im Übrigen recht zuversichtlich ist, dass der Landkreis sein Okay gibt. „Denn einen Plan B gibt es nicht, alle anderen Grundstücksüberlegungen haben sich zerschlagen.“

Jeddingens Bürgermeister Henning Vollmer (CDU) hätte gern eine Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit auf der Kreisstraße, „um die Gefahren vor dem neuen Feuerwehrhaus zu minimieren“.

Wenn die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind, wird sich ein externer Architekt mit den weiteren Planungen beschäftigen. „Viele Gestaltungsmöglichkeiten haben wir dabei nicht“, wie Stadtbrandmeister Heiko Hermonies betonte. Die Feuerwehrunfallkasse gebe die Maße vor.

Was mit dem alten Jeddinger Feuerwehrhaus geschehe, wollte Heiner Gerken (Grüne) wissen. Henning Vollmer betonte, dass sich das Grundstück in Privateigentum befinde und sicherlich auch der Eigentümer zuerst gefragt werden würde, ob er das Gebäude nutzen wolle.

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