Einweihung mit rund 100 Interessierten / „Lebenswerte Landschaft“

Jetzt ein offizieller Nordpfad

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Bürgermeister Ralf Goebel und Udo Fischer beim Zerschneiden des obligatorischen Bandes zur Einweihung des Nordpfads.

Riepholm - Mit einem runtergezählten Countdown und viel Applaus von rund 100 Besuchern wurde am Sonntagnachmittag der Nordpfad Riepholm-Gilkenheide eingeweiht. Und wie es sich für eine Eröffnung gehört, wurde das Band von Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel und dem Hauptinitiator Udo Fischer vom Rotenburger Touristikverband (Tourow) am Hof Wilkens und dem Schulbauernhof „ackern & rackern“ in Riepholm durchschnitten.

„Das Besondere an dem Pfad ist die Qualität, die größtenteils über naturbelassene Wege führt“, erklärte Fischer im Vorfeld und freute sich über die tolle Wanderregion, die bereits schon jetzt sehr gute Resonanz erfahre. „Für die Menschen aus der Region für die Region“, lautet das Tourow-Motto. „Die tolle Landschaft ist lebenswert. Seit 2009 bieten wir hier im wunderbaren Flachland 358 markierte Nordpfade. Ohne lange Anfahrt, ohne Berge, alles leicht zu erreichen. Dabei viel Ruhe und Stille“, so Fischer.

Dass die „Marke“ Nordpfad gesetzt wurde, sei vielen zu verdanken, verdeutlichte Bürgermeister Goebel, der sich über den großen Zuspruch bei der Eröffnung freute und nicht nur den Initiator, sondern auch der Familie Wilkens sowie Dörte Erber und Ute Grigo für die Vorbereitung und Organisation dankte: „Wir können stolz sein! So ein Nordpfad fällt nicht vom Himmel“. Bei schönstem Wetter machten sich dann die Wanderer, Walker und Läufer in den einzelnen Gruppen auf den sechs Kilometer langen Pfad, der nördlichen Route des Wanderwegs.

Auch die Gästeführerinnen Almuth Quehl und Hanna Tamke, der Lauftreff, die Walking-Gruppe des Kneipp-Vereins, der Verein Freilauf sowie viele interessierte Wanderer waren vertreten. Da kam die Stärkung der Familie Bade, die die Teilnehmer in Delventhal mit Mineralwasser auf halber Strecke überraschte, gerade recht.

Die Veranstalter werteten die Einweihung als vollen Erfolg. „Es kamen mehr Teilnehmer und Gäste als erwartet und angemeldet waren“, freute sich Ute Grigo. „Ich kam kaum mit dem Kaffee kochen nach, und die Backbleche mit leckerem Heidelbeerkuchen und die Schüssel mit selbst gemachtem Joghurt der Familie Wilkens wurden komplett vernascht.“

Die Tische waren mit Efeu und bunten Blumen dekoriert, so dass die Teilnehmer nach der Tour eine sehr schöne Kaffeetafel erwartete. „So eine Veranstaltung möchten wir im nächsten Jahr gerne wiederholen“, teilte Dörte Erber vom Orga-Team mit.

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