Für einen Monat im Haus der Bildung / Wache wird von Schimmel befreit

Die Polizei zieht um

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Das Haus der Bildung an der Emmy-Krüger-Straße wird vorübergehend zur Polizeiwache.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Die Visselhöveder Polizei zieht um. Und zwar ins Haus der Bildung an der Emmy-Krüger-Straße gleich nebenan. Der Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten in der bisherigen Wache am Marktplatz 16.

„Dort wurden Feuchtigkeitsschäden festgestellt, die dringend behoben werden müssen“, erläutert Matthias Wölk, Leiter der Visselhöveder Polizeistation. Bereits vor sechs Jahren waren die Handwerker in dem alten Backsteinhaus aktiv, um Schimmelbefall zu beseitigen. Offenbar hat der damalige Arbeitseinsatz nicht so richtig geholfen, so dass die Wände in manchen Räumen des Hauses von innen wieder nass wurden. „Da kann man natürlich nicht auf Dauer seinen Dienst verrichten“, so Wölk. Der neue Hauseigentümer habe sich aber sehr kooperativ gezeigt und lasse die Schäden umgehend sanieren.

Ab Montag, 6. Juli, sind die Polizeibeamten für rund einen Monat im Haus der Bildung an der Emmy-Krüger-Straße untergebracht – nur einen Steinwurf von der richtigen Wache entfernt. „Dort werden wir ins ehemalige Kaminzimmer einziehen“, so Wölk, der der Stadtverwaltung dankt, dass sie die Räumlichkeiten günstig zur Verfügung stellt, denn die Landeskasse wird wohl nur für die Nebenkosten aufkommen müssen. Allerdings zieht die Polizei nicht mit allen Utensilien um, sondern nur die nötigsten Gegenstände werden über die Straße getragen. „Die Telefone werden per Anrufweiterleitung auf unsere Handys geschaltet und per Fax sind wir auch unter der normalen Nummer erreichbar. Für den Funk nutzen wir Handgeräte“, erklärt der Polizeihauptkommissar. Die Notrufsäule auf dem Marktplatz bleibe auch während der Bauphase aktiv.

Im Monat Juli würden sich aber die Bereitschaftszeiten der Visselhöveder Wache ändern, denn „wir machen ab dem Umzugstermin nur noch Dienst von 7 bis 16 Uhr“. Das sei nicht nur den zur Verfügung stehenden Räumlichleiten geschuldet, sondern auch der relativ dünnen Personaldecke. „In der übrigen Zeit übernehmen die Kollegen aus Rotenburg den Streifendienst“, hebt der Polizist hervor. Eine Gewahrsamszelle gibt es im Haus der Bildung aber nicht. Ganoven werden weiterhin in die Kreisstadt gebracht.

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