Bauarbeiten und überraschte Wettbewerbsgruppe

Feuerwehr Visselhövede: „Ein Wahnsinnsjahr“

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Die Ernannten, Beförderten und Geehrten der Feuerwehr Visselhövede.

Visselhövede - Das zurückliegende Jahr war für die Brandschützer in Visselhövede ernst: Gemeinsam mit den Kollegen aus Jeddingen sowie der Drehleiter-Besatzung aus Rotenburg waren sie zu einem „F3 – Feuer im Gebäude“ an der Königsberger Straße in Visselhövede alarmiert worden.

Daran erinnerte Ortsbrandmeister Kai-Olaf Häring bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Haus der Bildung. Dank der frühen Alarmierung durch installierte Rauchmelder konnte der durch ein defektes Elektrogerät verursachte Brand von den zuerst eingetroffenen Kräften schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Unterstützung der Jeddinger Kameraden sowie der Rotenburger Drehleiterbesatzung samt Löschfahrzeug war somit nicht mehr erforderlich.

„Wenn man so ein Jahr Revue passieren lässt, kommt man ins Schmunzeln und ins Grübeln – 2016 war ein Wahnsinnsjahr“, so Häring. Die Einsatzkräfte wurden zu 24 Brandeinsätzen, 18 technischen Hilfeleistungen und vier Gefahrguteinsätzen im Stadtgebiet alarmiert.

Bis zum September sei das Jahr eher durchschnittlich verlaufen. Man habe aber selbstverständlich das „Tagesgeschäft“ mit Autobränden. brennenden Strohballen, brennenden Altkleidercontainer und sonstigen kleinere Brände, die gelöscht werden mussten, gehabt.

Nachdem es im September einen Brand einer Maistrocknungsanlage gab, mussten die Brandschützer im November zum „fordernden Höhepunkt des Jahres“ ausrücken: der Brand des Schweinestalls in Hütthof. Damit waren elf Freiwillige Feuerwehren mit 146 Feuerwehrleuten, inklusive Rettungsmitteln aus dem Nachbarlandkreis Walsrode, mit dem Evakuieren der Tiere und den Löscharbeiten vom späten Abend bis in die Morgenstunden beschäftigt.

Neben dem Einsatzgeschehen richteten die Visselhöveder Kameraden das Osterfeuer in Visselhövede, eine Orientierungsfahrt und das Alterstreffen auf Stadtebene aus.

Tatkräftig unterstützten die Kameraden der Visselhöveder und weiteren Ortswehren im Stadtgebiet die Bucholzer Ortswehr beim durchführen des Feuerwehrveranstaltungs-Höhepunktes in Visselhövede: die Ausrichtung der Feuerwehrkreiswettbewerbe.

Ein Dankeschön vom Ortsbrandmeister Kai-Olaf Häring ging in diesem Jahr an die Stadt für die endgültige Fertigstellung der neuen Sanitäranlagen im Feuerwehrhaus. So gebe es nun den heutigen Anforderungen gemäß eine Stiefelwäsche und nach Geschlechtern getrennte Sanitärräume samt Duschen.

Gänzlich zu überraschen vermochte Häring die Visselhöveder Wettbewerbsgruppe. Der Ortsbrandmeister sagte, diese habe sich im Jahr 2016 „zu den normalen Übungsdiensten und den Einsätzen den Allerwertesten aufgerissen“. So schaffte diese es, Gesamtsieger bei den Stadtwettbewerben zu sein und bei den Kreiswettbewerben in Buchholz sich für den Bezirksentscheid zu qualifizieren.

Kai-Olaf Häring könne sich „nach 30 Jahren nicht daran erinnern, dass eine Feuerwehr aus dem Stadtgebiet das mit einer Löschfahrzeuggruppe geschafft“ habe. Häring habe einige Schalter und Hebel in Bewegung gesetzt und es ermöglicht, den Mitgliedern einen Ansporn in Form von speziellen Wettkampfschläuchen zukommen zu lassen. Hierfür kam die Hälfte des Anschaffungspreises von ihm, der Rest wurde gesammelt. - sk/iq

Gewählte, Beförderte, Geehrte

Während der Jahreshauptversammlung haben die Brandschützer auch gewählt. Thomas Renken wurde einstimmig in seinem Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister bestätigt. Darüber hinaus ehrte und beförderte die Wehr einige ihrer Brandschützer. Zum Feuerwehrmann/-frau wurden ernannt: Steven Chudobba, Oliver Frahn, Patrick Schmidt und Denise Schmidt.

Zum Hauptfeuerwehrmann wurden ernannt: Maik Albers, Sebastian Kurz, Axel Heinz und Marius Carstens. Für seine erbrachten Leistungen ernannte die Versammlung Hendrik Husmann zum Oberlöschmeister. Für 40 Jahre im Dienste der Feuerwehr geehrt wurden Jürgen Tietje und Wolfgang Pahl.

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