Vorlesewoche an der Kastanienschule

Drei Tage voller Geschichten

Die Kinder hörten beim Bilderbuchkino gebannt zu. - Foto: aki

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Bilderbuchkino, Vorlesen mit Oma und Opa und eine Märchenerzählerin – so sieht die aktuell laufende Vorlesewoche in der Visselhöveder Kastanienschule aus. Die Grundschule hat diese anlässlich des heutigen Internationalen Tags des Vorlesens organisiert , auch wenn es anfangs ein Hindernis zu überwinden gab.

Denn eigentlich wollte man bereits am Dienstag beginnen. Doch aufgrund einer defekten Heizung musste die Schule am Montag und Dienstag ausfallen, sehr zum Bedauern von Konrektorin Cathrin Puschmann. Doch das Kollegium und Sekretariat der Grundschule waren flexibel und organisierten in verschiedenen Einrichtungen, wie unter anderem dem Heimathaus, dem evangelischen Gemeindehaus und auch im Haus der Bildung, geeignete Ersatzräume.

Und so konnte am Mittwoch die Vorlesewoche verspätet starten – mit einem Bilderbuchkino für die Erstklässler. 60 Kinder kamen so in den Genuss von gleich zwei Geschichten mit Happy End – nicht nur vorgelesen, sondern auch per Dia gezeigt. „Natürlich wollen wir nicht nur, dass die Kinder lesen und schreiben lernen, sondern auch die Bücherei kennenlernen. 

So verbinden wir das Angenehme mit dem Nützlichen“, vermittelte Bibliothekarin Sigrid Indorf, die in Absprache mit der Kastanienschule die passenden Bilderbücher zur Lesewoche auswählte. „Die Maus genießt die Abendstille. Doch plötzlich riecht es nach Fuchs!“, so begann die erste Geschichte „Pippilothek???“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer. Die pfiffige Maus versteckt sich. 

„Das ist kein Jagdgebiet, sondern eine Bibliothek!“, betont sie und schon vergisst der Fuchs das Mausern. Er will lesen lernen! In der zweiten Geschichte ging es um einen Löwen, der nicht schreiben, sondern nur brüllen und Zähne zeigen kann. Dabei möchte er doch so gerne seiner Angebeteten einen Liebesbrief schreiben. Deshalb bittet er verschiedene Tiere, ihm dabei zu helfen.

Die Drittklässler lasen unterdessen Kindern aus Visselhöveder Kindergärten etwas vor. Am Donnerstag kamen für die zweiten Klassen 15 Großmütter und- väter der Kinder in die mittlerweile wieder vollständig nutzbare Schule zum Vorlesen. 

„Alle hatten am Ende richtig Sternchen in den Augen“, berichtet Puschmann. Anschließend wurde gemeinsam gemalt und gebastelt. Für die vierten Klassen geht es am Freitag ins Heimathaus, um den Geschichten einer Märchenerzählerin zu lauschen.

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