Mehr als 50 Starter bei der ersten Slalom-Meisterschaft in Visselhövede dabei

Drei Strafsekunden für einen Pylon

Auf der Strecke stehen einige Pylone. Wer sie umfährt bekommt eine Drei-Sekunden- Zeitstrafe. Für ein ausgelassenes Tor gibt es sogar 15 Sekunden obendrauf. - Fotos: Kirchfeld

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. „Ich bin auf jeden Fall aufgeregt!“, stellte Robin Brandt vor seinem ersten Slalom-Start am Sonntag fest. Der 16-jährige Gifhorner war einer von mehr als 50 Startern, die an der ersten Slalom-Meisterschaft in Visselhövede teilnahmen. „Das erste und zweite Auto-Clubslalom-Turnier ist eine Veranstaltung der Motor-Sport-Gemeinschaft Visselhövede, das hintereinander gefahren wird“, berichtet Jens Dräger, der die Fehlermeldungen der sechs Posten an die Preisrichter weitergab.

Unter der Leitung von Holger Hey und Alexander Brase wurde diese neue Art des Motorsports nach Visselhövede geholt. Alexander Brase hat in der vergangenen Saison mit dem Slalom-Sport angefangen und hat nicht nur erste Erfahrungen gesammelt, sondern auch einen zweiten Platz in der NWD Slalom-Meisterschaft 2015 für sich verbuchen können.

Gestartet wurde in unterschiedlichen Klassen. Unter anderem auch in den Einsteigerklassen 1a und 1b. „Es ist daher eine ganz andere Chance, an der Meisterschaft teilzunehmen. Wir sehen es als Trainingsrennen für spätere Veranstaltungen“, betonte Brandt, der die rund 1 000 Meter lange Strecke als sehr schnell bezeichnete. Mit drei weiteren Teamkollegen, teilte er sich ein Fahrzeug.

Von der Tribüne aus lässt sich alles gut überblicken.

„Es können auch Anfänger ohne motorsportliche Erfahrungen mit ihrem straßenzugelassenen Serienfahrzeug teilnehmen und sich untereinander messen. Lediglich eine Helmpflicht besteht, die Tageslizenz kommt von uns“, erklärte Dräger. Jeder Fahrer hatte drei Durchläufe – einen Trainings- und zwei Wertungsrennen. „Fliegt ein Pylon beim Rennen aus der Markierung, gibt es drei Strafsekunden, wird ein Tor ausgelassen 15 “, machte die Teamleitung deutlich. Die Zuschauer konnten übrigens von einer Tribüne das Geschehen auf dem Parcours sehr gut verfolgen.

Der Automobil Clubsport hatte im Vorfeld mit viel Aufwand die Veranstaltung vorbereitet. Viele Genehmigungen mussten eingeholt werden, um das Turnier auf die Beine zu stellen.Wie die einzelnen Starter abgeschnitten haben, ist auf der Internetseite nachzulesen.

www.visselslalom.de

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