Dichter am Geschehen

Jeddinger Mofarennen mit einigen Neuerungen

Die Jeddinger Mofafreunde halten für das Rennen eine neue Rennpiste bereit, den sogenannten „Chaosplatz“.

Jeddingen - Staub wird wirbeln und Schweiß der Piloten wieder fließen beim dritten Mofarennen am Sonnabend, 19. Mai, in Jeddingen. Diesmal starten die Motorsportler mit ihren Maschinen (50 Kubikzentimeter) auf einem neuen Parcours auf dem sogenannten „Chaosplatz“. In Verlängerung der Weidenstraße gelegen bietet das Gelände 2 500 Meter außerhalb der Ortschaft dem Team von den Jeddinger Mofafreunden beste Bedingungen für ein tolles Motorsportereignis.

Momentan bereiten die beiden Streckenbeauftragten Holger Kregel und Stefan Wolf die Rennstrecke vor und Testpilot Ingmar Winkelmann dreht mit seiner Zündapp schon einige Runden auf dem Rundkurs. Kregel walzt mit seinem John-Deere- Trecker die Strecke ordentlich fest, damit die kleinen Maschinen auf zwei Rädern ordentlich Grip haben und die Rennfahrer sich die 300 Minuten Runde um Runde über die Ziellinie kämpfen.

In diesem Jahr liege der Fokus klar auf den echten Mofas ohne professionelle Sportausrüstung. „Feste Fußrasten sind dieses Jahr nicht erlaubt“, so die Organisatoren. Sonst wäre die Bandbreite der Höllenmaschinen zu breit gefächert. Deswegen mache man bezogen auf die Teilnehmerzahl einen kleinen Schritt zurück. Außerdem verlegten die Jeddinger das Rennen diesmal mehr an den Beginn der Rennsaison für Mofas, um als eher kleinere Konkurrenz mehr Beachtung vor den späteren großen Rennen zu finden. Denn die Motorsportfans haben sich weiter professionalisiert mit einer eigenen Zeitnehmanlage mittels Transponder. Mit dem gleichlangen Parcours wie im letzten Jahr auf wesentlich kleinerer Fläche werde es für die Zuschauer auch interessanter, weil man eben dichter am Geschehen sei.

Der Streckenbeauftragte Holger Kregel walzt mit einem John-Deere-Traktor die Rennpiste fest. - Fotos: Leeske

Ein Höhepunkt für die Besucher wird wieder das Fahrerlager sein, das frei zugänglich ist und jedem einen Blick auf die Schrauber gewährt oder zum Fachsimpeln über die beste Vergasereinstellung einlädt. Denn bei der Boxengasse haben einige Fahrer auch immer Pause, da sie sich im Team über die fünf Stunden abwechseln. Zwischendurch kann es auch hektisch werden, wenn nach einem Sturz mal eben schnell eine Sitzbank wieder angeschraubt werden muss. Das Team mit den meisten Runden gewinnt dann nach den 300 Minuten Mofarennen in der Endabrechnung.

Bei all dem Rennbetrieb können sich Zuschauer, Fahrer und Mechaniker auch stärken, weil ausgiebig für die Verpflegung gesorgt wird, so die Veranstalter. Der Start erfolgt um 13 Uhr. Schon am Vorabend beginnt um 17 Uhr das freie Training, das am Samstagvormittag um 10.15 Uhr fortgesetzt wird. Ab 7 Uhr findet bereits die technische Abnahme der Gefährte statt. Um 11.30 Uhr wird es schon ernster, wenn das Qualifying für die besten Startplätze stattfindet. Der Start um 13 Uhr ist natürlich der Höhepunkt mit dem Aufheulen von mehreren Dutzend Mofamotoren, bevor dann am Abend lautstark die Sieger der jeweiligen Klassen gefeiert werden. Denn hoffentlich kommen auch 2018 wieder alle heil im Ziel ohne ernsthafte Blessuren an. 

lee

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