Dialogforum Schiene Nord: Debatte um Kosten-Nutzen-Analyse vertagt

Diskussion erst Ende Mai

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„Y Nein“. Das Schild ist nicht nur im Altkreis Rotenburg seit Jahren das Symbol des Widerstands gegen die Trasse.

Visselhövede - Auf sehr geringes Interesse stieß die Live-Übertragung des Dialogforums Schiene Nord zu den Alternativen zur Y-Trasse im Visselhöveder Rathaus. Aber auch kein Wunder, denn die mit Spannung erwartete Debatte um die am Montag veröffentlichte Kosten-Nutzen-Analyse, die der Bund beim Freiburger Büro BVU Wirtschaft und Verkehr in Auftrag gegeben hatte, wurde auf die nächste Sitzung am 22. Mai verschoben.

Bereits im Vorfeld hatten die verschiedenen Bürgerinitiativen eine Vertagung gefordert, weil die Unterlagen sie erst vier Tage vor der Sitzung erreicht hätten und so kein „Dialog auf Augenhöhe“ geführt werden könne. Außerdem sei bei der Komplexität der Analyse externer Sachverstand nötig. Nach mehr als einer Stunde Diskussion und einer längeren Beratungspause stimmte das Forum schließlich mehrheitlich für den Antrag.

Letztlich blieb als einziger Tagesordnungspunkt noch die Beantwortung der Fragen: Wie kann ein neutraler Sachverständiger beauftragt werden und welche Aufgaben soll er bekommen?

jw

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