Tag der offenen Tür im Visselhöveder Computermuseum / „Mitspielen ausdrücklich erlaubt“

Vom C 64 über Lochkarten zum Telespiel

Marcus Dachsel (l.) und Ralf Müller erwarten am Feiertag wieder viele Besucher im Computermuseum. - Foto: Kirchfeld

Visselhövede - Wie es schon Tradition ist, findet am Tag der Deutschen Einheit (Dienstag, 3. Oktober) von 10 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür im Computermuseum an der Celler Straße in Visselhövede statt.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm. So gibt es einen Live-Versuch, einen alten Apple-Computer wieder ins Leben zurückzuholen, es kann eine Sendung von Vissel-TV und ein Telex-Empfang beobachtet werden. Aber auch interessante Referate zum Thema „Warum sollte ich meine Daten verschlüsseln?“ und ein Vortrag über die Geschichte der Programmiersprachen werden geboten. In der Gesamtausstellung sind die Technikschätze der vergangenen 40 Jahre zu bewundern. Dann tauchen so klangvolle Namen auf wie Amiga, Atari oder C  64. Ganztägig finden Vorführungen der Projektionsgeräte im Kino-Raum statt. Im Flur stehen Computerspiele von gestern und vorgestern bereit – spielen und berühren ist natürlich erlaubt. „Mitmachen und schöne alte Telespiele ausprobieren, ist ausdrücklich erwünscht“, wie Marcus Dachsel, Vorsitzender des Vereins, mitteilt.

Man kann sich auch ins Heimkino setzen, um an einem XXL-Bildschirm PC-Spiele zu spielen oder Filmbeiträge zu sehen. In der Foto-Film-Werkstatt von Ralph Müller blicken die Besucher hinter die Kulissen eines voll ausgestatteten Fernsehstudios und werden sogar selbst zum Moderator.

Im Museum sind alte Rechner von IBM, HP, Nixdorf, Siemens und Co. zu bewundern, ebenso Film- und Fotokameras, Schreib- und Rechenmaschinen sowie weitere Bürotechnik aus Omas Zeiten wie unter anderem alte Lochkarten- und Mikrofichegeräte sowie Magnetbänder. „Seit dem vergangenen Jahr haben wir die Ausstellungsfläche vergrößert und können so den Besuchern noch mehr Computer-Geschichte zeigen. Bewusst alles zum Anfassen“, so Organisator Marcus Dachsel.

Die kompetenten Mitglieder des Computervereins führen durch die sehenswerte Ausstellung, die in der alten Zündholzfabrik untergebracht ist. Freuen würde sich der Verein auch über neue Mitglieder.

Gerne werden auch Spenden seltener Computer aus den 1980ern (oder älter) entgegengenommen, seien es Home-Computer oder andere Seltenheiten. Wer also Interesse hat oder Material dem Verein zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 04261 / 962811 bei Marcus Dachsel melden. - aki

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