Primar Campus verlangt Verlegung der Haltestelle

Busstopp vor der Sporthalle

Hier wird die Bushaltestelle gebaut. Foto: Wieters

Visselhövede - Von Jens Wieters. Der Visselhöveder Primar Campus, der als Gebäude konzipiert ist, in dem Krippenkinder im Erdgeschoss betreut und Grundschüler im ersten Stock unterrichtet werden, ist die eine Seite. Auf der anderen muss die nötige Infrastruktur geschaffen werden, damit das Ganze überhaupt funktioniert. Und dazu gehört eine neue Bushaltestelle, denn wo jetzt noch die Grundschüler einsteigen, soll in gut eineinhalb Jahren der Campus in Betrieb genommen werden. Und das Konzept dafür haben jetzt der Bau- und der Schulausschuss mehrheitlich auf den Weg gebracht.

Denn es musste ein Ersatzstandort gefunden werden, was mithilfe des Anwohners Hans Scheele auch gelang. Denn der hatte bei einer Besichtigung des Bauausschusses die Idee ins Spiel gebracht, den Busstopp auf dem städtischen Grundstück an der Sporthalle Auf der Loge einzurichten. Herrschte zunächst noch Skepsis bei den Kommunalpolitikern, sind die Planungen dieser Variante jetzt weitestgehend beendet, wie Karin Möller vom Planungsbüro Sweco dem Bauausschuss berichtete.

Demnach muss auf dem jetzigen Parkplatz vor der Sporthalle und der angrenzenden, mit kleinen Bäumen und Büschen bewachsenen Grünfläche Platz geschaffen werden für 18 Meter lange Gelenkbusse. „Die fahren von der Großen Straße ein, wenden kurz vor der Laufbahn des Sportgeländes und stoppen an der barrierefreien Haltestelle auf Höhe der Sporthalle“, erläuterte Möller.

Das Ganze müsse in der Breite so ausgelegt sein, dass zwei Busse aneinander vorbeifahren könnten. „Da es dort recht eng ist, wird ein kleinteiliges Pflaster durch die großen Scherkräfte, die bei den engen Radien durch die Reifen der Busse entstehen, eventuell auseinandergerissen“, wie Möller vermutet. Sie hat aber eine Lösung parat: Großplatten, die einem Verschieben durch Verzahnung entgegenwirken. „Alles in allem müssen wir mit 215 000 Euro plus Mehrwertsteuer rechnen“, gab die Fachfrau dem Gremium mit auf den Weg. Die wegfallenden Parkplätze vor der Halle will Möller in die Mitte des Wendehammers platzieren: „Sechs Stellflächen sind dort problemlos möglich, vier weitere können eingerichtet werden.“

Das müsse nach Ansicht der CDU auch dringend geschehen. „Denn“, wie Ausschussvorsitzender Dieter Carstens befürchtete, „die verkehrliche Situation dort wird sich gegenüber jetzt verschlechtern“. Bürgermeister Ralf Goebel betonte, dass man eine Regelung für den Hol- und Bringverkehr durch Eltern finden müsse, „aber mehr als zehn Parkplätze haben wir jetzt auch nicht.“

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