Bundesjugendspiele in der Oberschule / Jährlich ein anderes Programm

„Jedes Kind will sich messen“

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Der klassische Weitsprung gehört dazu.

Visselhövede - Laufen, werfen, springen – die Bundesjugendspiele hielten zwei Tage lang zunächst die siebten und achten Klassen sowie die 9b und anschließend die fünften, sechsten Klassen und die 9a der Visselhöveder Oberschule auf dem großen Sportplatz Auf der Loge auf Trab.

„Wir versuchen jedes Jahr ein abwechslungsreiches und anderes Sportfest zu gestalten“, verdeutlichte Sportlehrerin Sandra Eisfeld, die im Team die Bundesjugendspiele für 400 Schüler organisiert hatte.

Dabei konnten sich die Schüler in Sprint, Wurf, Sprung und Ausdauer messen. „Beim Springen konnte Weit- oder Hochsprung gewählt werden. Die Neuntklässler hatten beim Werfen noch die Möglichkeit, sich zwischen Kugelstoßen und Speerwerfen zu entscheiden. Drei von den vier Disziplinen gehen in die Wertung ein.“

In der Schule wurde in diesem Jahr auch das Sportabzeichen gemacht. „Wem noch eine Leistung fehlte oder eine Disziplin verbessern wollte, konnte dass bei den Bundesjugendspielen mit einbauen“, berichtete Eisfeld. Zum Schluss gab es für die Jungen den 1000- Meter- und für die Mädchen den 800-Meter-Ausdauerlauf.

„Jedes Kind will sich messen und sich beurteilt sehen“, betonte Sportlehrerin Sandra Eisfeld hinsichtlich der Diskussion, ob nun Bundesjugendspiele noch stattfinden sollen oder nicht.

„Die Schüler vergleichen automatisch ihre Zeiten und sehen ihre Leistung und können sich selbst beurteilen. Es ist nachgewiesen, dass Kinder ihre Leistungen erfassen lassen wollen. Es kommt aber auch auf die gute Stimmung an. Zum Beispiel beim Ausdauerlauf, wo selbst der Letzte noch angefeuert und durchs Mitlaufen ins Ziel unterstützt wird. Es ist ein schönes Miteinander!“, verdeutlichte die Pädagogin, die selbst lange Jahre in der Leichtathletik aktiv war.

So fühle sich keiner als Verlierer, da auch alle eine Urkunde erhalten. „Und die Ehrenurkunde wird nach wie vor vom Bundespräsident unterschrieben sein“, ist sich Eisfeld sicher.

Am Mittwoch, dem letzten Schultag vor den Ferien, gibt es für alle Schüler eine Teilnehmer-, Sieger-, oder Ehrenurkunde.

aki

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