Neue Ausstattung in der Jeddinger Grundschule

Bücherei bietet Verknüpfung von analog und digital

Dank an die Sponsoren (v.l.): Jens Gilberg (Sparkasse), Kathie Lüdemann, Sabine Darboven und Malte Lütjens (Volksbank).

Jeddingen - Von Jens Wieters. „Es gibt einige Kinder, die statt auf dem Schulhof die große Pause zu verbringen, es sich auf dem Sitzsack gemütlich machen und in den Büchern stöbern“, stellt Sabine Darboven, Rektorin der Jeddinger Grundschule, seit ein paar Tagen immer wieder fest.

Das ist aber auch kein Wunder, denn mit viel Liebe zum Detail und noch mehr Arbeit wurde ein Raum der Grundschule in eine echte Bücherei verwandelt. „Dort finden die Kinder altersgerechte Literatur oder Nachschlagwerke“, freut sich Darboven, dass es mit der Realisierung der Bücherei-Idee so schnell geklappt hat. „Das war aber natürlich nur mit der Unterstützung des Fördervereins der Grundschule und dank der Sponsoren, der Kreissparkasse und der Volksbank, möglich.“

Die Mitglieder des Fördervereins hatten in den vergangenen Wochen ihre Straßenkleidung mit Malerkitteln getauscht und den alten Klassenraum mit viel Farbe hübsch und vor allem kindgerecht hergerichtet. „Hinzu kam noch die Ausstattung mit Regalen und anderen Utensilien, bei deren Anschaffung uns die beiden Kreditinstitute toll unterstützt haben“, dankt Vereinssprecherin Kathie Lüdemann auf diesem Wege für die finanzielle Hilfe.

Dass es neben vieler digitaler Technik und Internetanschlüssen für die Schüler in der Jeddinger Grundschule auch analoge Dinge wie Bücher gibt, findet Sabine Darboven sehr wichtig: „Für die jüngsten Schüler haben die noch eine richtige Bedeutung. Wenn sie etwas älter werden, kommen die Antolin-Lesebücher mit ins Spiel. Das ist ein innovatives Online-Portal zur Leseförderung und bietet Quizfragen zu Kinder- und Jugendbüchern, die die Schüler über ihren persönlichen Internetanschluss in der Schule online beantworten können. So wird digital und analog miteinander verknüpft.“

Aber nicht fürs Lernen sollen und dürfen die Schüler die neue Bücherei nutzen. „Auch nach dem Unterricht können die Kinder einfach mal eine gemütliche Lesestunde einlegen. Ganz so, wie sie gerade Lust haben“, so Sabine Darboven, die auch ihre Kollegen lobt. „Denn die Lehrer aus Wittorf und Jeddingen haben hier ganz schön geschuftet. So wachsen die beiden Standorte noch enger zusammen.“

Noch sind einige Regalfächer leer, aber das soll sich bald ändern. „Wir hoffen auf kindgerechte Bücherspenden. Denn es gibt in vielen Haushalten noch gut erhaltene Exemplare irgendwo auf den Dachböden, die nicht mehr gebraucht werden, weil die eigenen Kinder schon groß sind. Immer her damit“, so die Schulleiterin.

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