Tag der offenen Tür nach nur einem halben Jahr Bauzeit

Bevölkerung staunt über neuen Bauhof

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Stadtmitarbeiter und Besucher in der neuen Bauhofhalle.

Visselhövede - „Es ist ein ganz anderes Arbeiten, eine andere Atmosphäre. Wir sind hoch motiviert. Es wurde etwas für die Leute getan, die hier arbeiten“, schwärmt Bauhofmitarbeiter Joachim Gerke beim Tag der offenen Tür des neuen Visselhöveder Bauhofs am Samstag.

Das Interesse der Bevölkerung war groß. Viele Gäste überzeugten sich am Nachmittag von den hellen Räumlichkeiten im Visselhöveder Gewerbegebiet. „Wir hatten großes Glück bei der Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Das Material war immer pünktlich da und das Wetter spielte auch mit, sodass wir im Zeitraum eines halben Jahres mit dem Bau fertig waren“, informierte die städtische Ingenieurin Gaby Behrens, verantwortlich für den technischen Baubereich. Nicht nur die Bauzeit wurde eingehalten, sondern auch die Kosten. „Die kalkulierten 1,04 Million Euro haben wir eingehalten“, freute sich die Ingenieurin.

Behrens lobte nicht nur die gute Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Carstens aus Jeddingen und dem Planungsbüro Architektenstern aus Rotenburg, sondern hob auch die enge Zusammenarbeit und Planung mit den neun Mitarbeitern des Bauhofes hervor. „Die Planung folgte immer in enger Absprache mit den Mitarbeitern. Eine wesentliche Verbesserung ist zum Beispiel der sogenannte Schwarz-Weiß-Bereich“, so Behrens. Auf dem 4 700 Quadratmeter großen Grundstück ist ein 12,5 mal 31,4 Meter großes Gebäude für den Bauhof entstanden. Im Erdgeschoss befinden sich neben den Sanitärräumen und dem Pausenraum ein Büro, die große Werkstatt sowie zwei Lager für Kleinmaterialien. „Im oberen Bereich wird das Stadtarchiv mit den umfangreichen Dokumenten einziehen“.

„Es ist alles wunderbar perfekt geworden“

Besucher Heiner Gerken fand nur lobende Worte: „Der neue Bauhof ist schick geworden, praktisch und übersichtlich und nicht so verschachtelt.“ Bauhofmitarbeiter Michael Helmke, der sich den Worten seines Kollegen Joachim Gerke anschloss: „Es ist alles wunderbar perfekt geworden!“ Gerke, gelernter Steinsetzer, ist nicht nur für die Fußwege und Steinarbeiten zuständig, sondern bezeichnet sich auch als „Mädchen für alles“. Im Mai feiert er sein 25-jähriges Arbeitsjubiläum und denkt noch nicht ans Aufhören: „Ich bin jetzt 57 Jahre alt, jetzt bleibe ich auch bis zum Schluss.“ Bauhofchef Olaf Strote zeigt sich ebenfalls begeistert: „Es ist alles schön kompakt, die Wege sind kurz und die Werkstatt einfach ein Schmuckstück geworden!“

Im Obergeschoss stehen auf einer Empore über der Werkstatt die Fund-Fahrräder in Reih und Glied. Ob die jährlichen Versteigerungen nun auch künftig einfachheitshalber im Bauhof statt im Feuerwehrhaus stattfinden, wird noch entschieden.

aki

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