Zur Begrüßung ein fröhliches „Bonjour“

23 Jugendliche aus Frankreich zu Gast in Visselhövede

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Bürgermeister Ralf Goebel (Mitte) begrüßte die französischen Schüler aus Ernée in der Visselhöveder Oberschule.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. „Bonjour ist die einzige französische Vokabel, die ich richtig anwenden kann“, gestand Bürgermeister Ralf Goebel. Nun konnte er 23 Austauschschüler samt Begleiter in der Aula der Oberschule Lönsstraße begrüßen. Bereits Ende vergangener Woche waren die Siebt- bis Neuntklässler aus dem französischen Ernée mit dem Bus eingetroffen und hatten sich sogleich auf den Weg zu ihren Gastfamilien gemacht.

Klar, sie sind hier, um die deutsche Sprache besser zu verstehen und schneller zu lernen, aber auch viele Ausflüge stehen in den kommenden Tagen auf dem Programm. Dafür hätten die Schüler eine 16-stündige Busfahrt hinter sich gebracht, verdeutlichte Rektor Gerd Dyck während der Begrüßung, der neben Sandra Eisfeld und Sven Erichsen, den beiden verantwortlichen Französischlehrern an der Oberschule, ebenso die französischen Kollegen Agathe Lejeune und Alain Ruamps beiwohnten.

Gäste mit Begeisterung empfangen

Die französischen Schüler stellten sich persönlich mit Namen und ihrem Hobby vor – auf Deutsch, was begeistert mit Applaus begleitet wurde. Neben den Klassikern wie Fußball und Handball wurden auch Klettern, Reiten und Basketball genannt. Zuvor aber hießen die Visselhöveder Schüler die Gäste mit einem Lied willkommen – nicht irgendeinem, sondern mit der Eurovisionshymne „Song of Joy“, am Klavier begleitet von Musiklehrer Martin Pape. Diese konnten übrigens auch die Franzosen locker mitsingen.

Dann ergriff der Bürgermeister das Wort: „Ich finde es ganz wichtig, eine andere Sprache zu lernen und Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen, wie bei diesem Austausch“, sagte Ralf Goebel. „In Europa gibt es keine Grenzen mehr. Wir können uns frei bewegen. Aber dabei ist es noch gar nicht so lange her, als wir noch Pässe benötigten.“

„Currywurstessen ist Pflicht“

Schön sei die Erfahrung, die die Schüler machen dürften, die unterschiedlichen Regionen nicht als Tourist oder Hotelgast auf der Durchreise zu erhaschen, sondern die Unterschiede in Familien erleben zu können. „Ich wünsche allen tolle Erfahrungen und hoffe auf den Anfang internationaler Freundschaften.“

Das Freizeitangebot sieht einen Ausflug in den Vogelpark und dem Kletterpark Walsrode vor. Aber auch Bremen – inklusive einer Stadtrallye – steht auf dem Programm. „Die Schüler freuen sich sehr, hier sein zu dürfen“, so Französischlehrerin Agathe Lejeune. „Wir waren schon Bowlen und in Hamburg. Currywurst und Eisessen gehören zum Pflichtprogramm.“

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