Startschuss für „Blöcken“

Bebauungsplan für Nindorfer Fläche ist nach drei Jahren in Arbeit

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Auf der Fläche sind 15 Grundstücke für Einfamilienhäuser geplant.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Drei Jahre sind mittlerweile ins Land gegangen, einige Bauwillige haben sich bereits anderweitig orientiert, aber jetzt ist der Weg frei für eine Lückenbebauung im Nindorfer Bereich „Blöcken“.

Der Bauausschuss hat jedenfalls die einstimmige Empfehlung abgegeben, den Bebauungsplan auf die Schiene zu setzen.

Platz für 15 Grundstücke eingeplant

„Jetzt steht einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung nichts mehr im Wege“, erläuterte Visselhövedes Bauamtsleiter Gerd Köhnken im Bauausschuss. Der Grund für die jahrelange Verzögerung waren offenbar die schwierigen Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer und dem Erschließungsträger. „Aber nun sind sie sich vertraglich einig geworden, so dass dem Beginn des Aufstellungsverfahrens für den Bebauungsplan nichts mehr im Wege steht“, so Köhnken.

Auf der Fläche, die an drei Himmelsrichtungen bereits an vorhandene Wohnbebauung grenzt – lediglich in Richtung Osten befinden sich Felder –  sollen 15 Grundstücke parzelliert werden.

Farbe der Dachziegel soll noch nicht festgelegt werden

„Die haben eine unterschiedliche Größe zwischen 690 und 1 100 Quadratmeter“, erläuterte Susanne Spille vom Planungsbüro NWP aus Oldenburg. Nun dürfen die Grundstücke aber nicht nach freien Stücken bebaut werden, sondern wie üblich sind die sogenannten textlichen Festsetzungen recht engmaschig. „Flachdächer sind nicht zugelassen und auch keine Mehrfamilienhäuser“, wie Spille betonte. Auch seien nur zwei Wohneinheiten pro Grundstück möglich.

Die Planerin hatte auch Vorschläge für die Farbe der Dachziegel bereits in ihren Bebauungsplanentwurf eingearbeitet, was wiederum dem Ausschussvorsitzenden Dieter Carstens (CDU) nicht so ganz passte: „Da sollten wir wie in den anderen kleineren Baugebieten etwas großzügiger sein. Es muss allerdings zur übrigen Bebauung passen.“ Der Flächennutzungsplan brauche im Übrigen nicht geändert zu werden, weil er bereits Wohnbauflächen darstelle, wie Gerd Köhnken betonte.

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