Areal der alten Sägerei: Vom Gewerbe- zum Mischgebiet

Bauland für Wittorfer Familien in Sicht

Das Gelände der ehemaligen Sägerei Lohmann in Wittorf.
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Das Gelände der ehemaligen Sägerei Lohmann in Wittorf soll in ein Mischgebiet umgewandelt werden, um Bauland zu entwickeln.

Wittorf – Seit mehr als 20 Jahren wird kein Brett mehr bearbeitet in der ehemaligen Sägerei Lohmann in Wittorf, Aber dennoch gilt das Areal immer noch als Gewerbegebiet. Das wird jetzt geändert, denn der Visselhöveder Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung hat während seiner vergangenen Sitzung grünes Licht für ein Mischgebiet gegeben, dass der Wittorfer Ortsrat im Dezember gefordert hatte.

„Wir sind im Dorf auf der Suche nach Bauplätzen für die jüngere Generation und das Gelände dort bietet sich einfach an“, erläuterte Wittorfs Ortsbürgermeister Heiner Gerken (Grüne) dem Ausschuss. Durch die Umwandlung von einem Gewerbe- in ein Mischgebiet würden zudem keine landwirtschaftlichen Flächen für neues Bauland verbraucht.

Ein Bebauungsplan liegt nämlich für das Gelände des früheren Sägewerks aktuell nicht vor. „Der Flächennutzungsplan stellt für den fraglichen Bereich ein Gewerbegebiet dar. Eine Neuausrichtung in eine Mischnutzung ist nur folgerichtig, weil große Teile des Areals eine Gewerbebrache sind“, erläuterte Bauamtsleiter Gerd Köhnken. Er schränkte aber ein, dass ein Teil des Grundstücks gerade zur gewerblichen Nutzung verkauft worden sei, sodass künftig eine alleinige Wohnbebauung nicht möglich sei. „Das macht nichts“, so Gerken, „im Idealfall entsteht dort Wohnbebauung und Kleingewerbe“.

Auf der anderen Straßenseite gegenüber der ehemaligen Sägerei war damals aus Immissionsschutzgründen auf eine Bebauung verzichtet worden. Die entsprechenden Grundstücke sollen im Zuge einer Änderung des Flächennutzungsplanes als Wohnbauland mit überplant werden.

Im nächsten Schritt muss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes beraten werden. „Dazu sind aber noch einige Vorüberlegungen mit den betroffenen Flächeneigentümern anzustellen. Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Bauflächen ist die verlässliche Bereitschaft der Eigentümer, die Flächen auch verkaufen zu wollen“, ergänzte Köhnken.  jw

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