„Erweiterung Blöcken“

Baugebiet Nindorf endlich am Ziel

Eine Fläche, auf der in Nindorf bis zu 15 Häuser entstehen sollen.
+
Nach vielen Jahren der Planung und einer zeitintensiven Klärung der Grundstücksentwässerung will der Visselhöveder Stadtrat am Donnerstag grünes Licht geben für die Nindorfer Eigenentwicklung.

Nindorf/Visselhövede – Die Grenzsteine für die einzelnen Grundstücke liegen schon bereit, aber letztlich muss der Visselhöveder Stadtrat am Donnerstag noch grünes Licht geben für das Neubaugebiet „Blöcken“ in Nindorf.

Zwischen den Straßen „Vor dem Blöcken“ und „Grüner Placken“ sollen 15 bis 16 Grundstücke einer Eigenentwicklung des 540-Seelen-Dorfs dienen. Damit steht eine jahrelange Beratung kurz vor dem Abschluss und vor allem vor der Rechtskraft. Einige Interessenten hatten sich nämlich in der Zwischenzeit schon andere Grundstücke für ihr Eigenheim gesucht.

Die Häuser sollen sich von der Gestaltung her in das ortstypische Bild integrieren. Dabei soll es sich um klassische Bautypen handeln, was bedeutet, dass zum Beispiel Flachdächer ausscheiden. „Pultdächer mit einer Neigung von mindestens 15 Grad sind aber zugelassen, um auch den Bauherren möglichst viel Gestaltungsspielraum zu ermöglichen“, hatte die Planerin Susanne Spille seinerzeit dem Bauausschuss geraten. Nur bei den Vorgärten blieb der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung hart. Denn wie auch bereits bei vergleichbaren Vorhaben in anderen Ortsteilen sollen auch in Nindorf sogenannte Steingärten ein „No-Go“ sein. „Auch diese mannshohen Plastikzäune als Grundstückseinfriedung wollen wir nicht“, hatte der Ausschuss betont und die Verwaltung hatte das in die textlichen Festsetzungen mit aufgenommen.

Erste Planungen bereits 2017

Die Entwicklung des Baugebiets gleicht ohnehin eher einer fast unendlichen Geschichte. Bereits im Juni 2017 hatten die Ausschussmitglieder über den Bebauungsplan beraten und über die Stellungnahmen beschlossen, die während der frühzeitigen Beteiligung am Bauleitplanverfahren eingegangen waren. Außerdem war auch die Auslegung schon im Detail terminiert.

Das Bauleitplanverfahren konnte seinerzeit jedoch nicht weitergeführt werden, da die Oberflächenentwässerung ungeklärt war. Der Boden dort ist nämlich zur Verrieselung auf den Grundstücken nur bedingt geeignet. So sollte ein Teil des Regenwassers in den Kanal abgeleitet, aber auch auf den Grundstücken zum Wässern der Gärten aufgefangen werden.

Jetzt liegt allerdings die Genehmigung vor. Offenbar hat es jetzt auch eine Einigung bezüglich der Ausgleichsflächen gegeben, denn die Herstellung eines sogenannten Waldaußenrands in Richtung Wittorfer Holz sowie die Umwandlung einer Fläche von Nadel- zu Laubbäumen im Nindorfer Holz hatte dem Grundstückseigentümer Klaus Lüdemann nicht so recht gepasst, weil das seiner Ansicht nach „viel zu teuer“ sei, und darum der Quadratmeterpreis für die Baugrundstücke in die Höhe schießen würde. Wenn der Stadtrat am 25. März den Daumen für das Gebiet hebt und der Bebauungsplan in den amtlichen Bekanntmachungen unserer Zeitung veröffentlicht ist, dann kann nach vielen Jahren der Beratung endlich begonnen werden, die ersten Fundamente für die neuen Häuser zu gießen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Tipps für Erdbeeren auf dem Balkon und im Beet

Tipps für Erdbeeren auf dem Balkon und im Beet

Perfekt für den Frühling: Weinpaket „Grün, Grüner, Veltliner“

Perfekt für den Frühling: Weinpaket „Grün, Grüner, Veltliner“

Trotz großem Kampf gegen Man City: Aus für den BVB

Trotz großem Kampf gegen Man City: Aus für den BVB

Smartes Housekeeping: Haushaltshilfe einfach online buchen

Smartes Housekeeping: Haushaltshilfe einfach online buchen

Meistgelesene Artikel

Nach Überfall auf Familie: Durchsuchungen in Visselhövede

Nach Überfall auf Familie: Durchsuchungen in Visselhövede

Nach Überfall auf Familie: Durchsuchungen in Visselhövede
Ein Besuch im Rotenburger Testzentrum: Mehr positive Ergebnisse

Ein Besuch im Rotenburger Testzentrum: Mehr positive Ergebnisse

Ein Besuch im Rotenburger Testzentrum: Mehr positive Ergebnisse

Kommentare