Awo-Kreisverband schafft es nicht, alle Vorstandsposten zu besetzen

Zu wenig Kandidaten

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Der erweiterte und geschäftsführende Vorstand des Awo-Kreisverbandes mit (v.l.) Willi Heins, Heino Böttcher, Sabine Schwiebert, Gerd Reinhold, Arnold Renken, Henry van Calker und Helmut Sündermann hat Personalfragen geklärt.

Visselhövede - Personalfragen hat der Kreisverband Rotenburg in der Arbeiterwohlfahrt (Awo) bei seinem Jahrestreffen am Samstag im Haus der Bildung in Visselhövede geklärt. Bei zwei Vorstandsämtern blieb es aber beim Versuch, Kandidaten zu finden. So bestätigte die Versammlung des 360 Mitglieder zählenden Kreisverbandes Arnold Renken als Vorsitzenden und Kassenwart Helmut Sündermann.

Zum neuen ersten stellvertretenden Kreisvorsitzenden wählten die Mitglieder Henry von Calker. Allerdings blieben die Positionen des zweiten stellvertretenden Kreisvorsitzenden und des Schriftwartes vakant und konnten an dem Nachmittag nicht besetzt werden, weil keiner der Anwesenden bereit war, die Ämter zu übernehmen. Die vorherigen Amtsinhaber hatten ihre Posten aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Zuvor hatten der Kreisvorsitzende und die Geschäftsführerin Sabine Schwiebert ihre Jahresberichte abgegeben und die Versammlung an die Angebote des Kreisverbandes an sozialen Diensten und einer Rechtsberatung sowie den Betrieb des sozialen Kaufhauses in Zeven erinnert. Dabei betonte die Kreis-Geschäftsführerin: „Das soziale Kaufhaus ist klassisch Awo. Die Menschlichkeit und das Miteinander sind die Werte, die wir hochhalten müssen. Die Mitarbeiter im sozialen Kaufhaus sind alles Ehrenamtliche und teils auch gar nicht Mitglied der Awo.“

Kassenwart Helmut Sündermann trug den Kassenbericht vor und betonte: „Wir stehen einigermaßen gut dar.“ Schließlich informierten die Sozialarbeiterinnen Gaby Gerken und Marita Thellmann über das Projekt Kulturenmobil. An drei Standorten im Zevener Stadtgebiet bieten die beiden Sozialarbeiterinnen in einem umgebauten Wohnmobil Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher Kulturen an, um das Zusammenleben zu fördern – mit Hilfe bei Behördengängen, dem Vermitteln von Dolmetschern und Sprachkursen, Freizeitangeboten und Angeboten zur Konfliktlösung. „Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe“, so Thellmann.

woe

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