Ausschuss stimmt für Nutzungs-Gebühren für das Haus der Bildung

15 Euro fürs Kaminzimmer

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Für die Nutzung des Visselhöveder Hauses der Bildung fallen in Zukunft Gebühren an.

Visselhövede - Von Matthias Röhrs. Das Haus der Bildung in Visselhövede soll in Zukunft etwas kosten. Nachdem die Einrichtung Institutionen sonst immer kostenfrei zur Verfügung stand, hat sich der städtische Ausschuss für Soziales, Jugend, Sport und Feuerwehr nun für ein Benutzungsentgelt ausgesprochen.

„Wir haben eine Menge kosten, die Auslastung ist sehr hoch“, sagte die bei der Stadt für das Haus der Bildung zuständige Sachbearbeiterin Annegret Foth auf der Sitzung. Demnach würden viele die Räumlichkeiten weit im Voraus buchen, da sie eben gebührenfrei sind.

So soll die Nutzung des Saals und des Kaminzimmers zukünftig jeweils 15 Euro Tagessatz kosten. Bucht man das Foyer dazu, liegen die Gesamtkosten bei 20 Euro pro Tag. Nur das Foyer kostet ebenfalls 15 Euro. Bei einer regelmäßigen Nutzung kann die Stadt individuelle Gebühren festlegen.

Das Entgelt orientiert sich an den Nebenkosten wie Heizung, Strom, Wasser, Müllgebühren sowie eine geringe Kostenbeteiligung an der Grundreinigung. Es soll dabei auch nur die belasten, „wo es ein Gebot der Fairness ist“, so Foth. Gemeinnützige oder auf städtische Initiative gegründete Organisationen, wie beispielsweise der Seniorenbeirat, der im Haus der Bildung regelmäßig Veranstaltungen durchführt, sollen weiterhin die Räumlichkeiten kostenlos nutzen dürfen. In Einzelfällen könne das Entgelt auch erlassen werden, hier entscheidet der Bürgermeister über den entsprechenden Antrag.

Die Ausschussmitglieder nahmen die Idee fraktionsübergreifend wohlwollend auf. „Was nichts kostet, ist auch nichts wert“, hieß es unter anderem. Angesichts der „sehr humanen“ Höhe des Entgelts waren sie am Ende einstimmig für den Antrag. Folgt der Stadtrat bei seiner nächsten Sitzung dem Ausschuss, soll die neue Gebührenordnung im Haus der Bildung ab dem 1. Mai gültig sein.

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