Arbeitskreis Grünanlagen macht sich Gedanken über Optik an Kirche und Quelle

Lifting fürs Gesicht der Stadt

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Das Mahnmal ist kaum noch zu sehen.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Das „Gesicht“ in der Visselhöveder Innenstadt rund um die Visselquelle könnte schon bald ein völlig neues Aussehen bekommen, denn eine Expertin für Landschaftspflege hat dem Arbeitskreis Grünanlagen ein ganze Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen.

Und dabei wird wohl zunächst die Motorsäge häufiger zum Einsatz kommen. Bürgermeister Ralf Goebel berichtete dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung jedenfalls von umfangreichen Fällaktionen, die die Fachfrau vorgeschlagen habe.

„So gibt es kaum freie Sicht von der Kreuzung Große Straße, Goethestraße, Süderstraße auf den Bereich der Kirche und den Vissel-Teich“, berichtete Goebel vom dem bei Sturm und Regen unternommenen Ortstermin.

Der erste radikale Schnitt könnte den großen Rhododendron-Busch am Parkplatz der Gaststätte Zur Visselquelle betreffen. Denn der soll nach Expertenmeinung auf eine Höhe zurückgestutzt werden, die eine freie Sicht auf das dahinter liegende Areal ermöglicht.

Und wenn die Männer mit der Säge schon mal die Hand am Werkzeug haben, sollen auch die beiden Birken etwas links vom Parkplatz sowie die beiden hochgewachsenen Eiben am Mahnmal fallen. „Der Gedenkstein ist zurzeit kaum noch zu erkennen“, so Goebel.

Vor der Kirche sollen Kiefern entfernt werden und direkt vor dem separat stehenden Kirchturm sollen die beiden mehr als mannshohen Wacholder weichen. „Laut Expertenmeinung käme der Turm als eines der Wahrzeichen der Stadt wieder richtig gut zur Geltung, wenn bereits von der Straße ein freier Blick gewährleistet sei. Für das Grün vorm Turm soll nur eine Rasenfläche sorgen“, informierte der Bürgermeister.

Der Boden unter den Bäumen zwischen den Parkbuchten an der Goethestraße bleibt aber weiter so kahl wie er jetzt ist. Goebel: „Eine Bepflanzung hätte wohl durch Streusalz und andere Straßenverkehrseinflüsse keine Chance.“

Auch der Bereich des „optischen Schandflecks“, wie Goebel den ehemaligen Infokasten zu Beginn der Goethestraße am ehemaligen Bioladen Baden nannte, soll komplett umgestaltet werden. „Da brauchen wir moderne Hinweise und auch Wegweiser für den Bürgerpark an den Visselseen.“

Letztlich habe auch der Kreisel an der Rotenburger Straße im Fokus des Arbeitskreises Grünanlagen gestanden. „Die Freifläche mit der Heidelandschaft hat sich als nicht so attraktiv erwiesen. Es gibt aber schon Interessenten, die eine Patenschaft für mögliche Neubepflanzungen übernehmen wollen. Gestaltungsvorschläge sind bei uns im Rathaus immer gern gesehen “, so der Verwaltungs-chef.

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