Andreas Goehrt verabschiedet sich aus dem Visselhöveder Präventionsrat

Der Mann der Ideen geht

Vier Männer, Ralf Goebel , Gustav Stegmann, Heiko Grünhagen und eine Frau, Nicole Kanapin stehen im Saal des Haus der Bildung und verabschieden Andreas Goehrt.
+
Ralf Goebel (v.l.), Gustav Stegmann, Nicole Kanapin und Heiko Grünhagen verabschieden Andreas Goehrt.

Visselhövede – Viele Jahre lang hat er mit seinen Ideen, seinem handwerklichen Geschick und ganz viel Fantasie den Visselhöveder Präventionsrat weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht, jetzt ist aber Schluss. Der ehemalige Hütthofer Andreas Goehrt gibt seinen Posten als stellvertretender Vorsitzender des Präventionsrats ab und hat „Visselhövede“, wie er sagt, „bereits aus gesundheitlichen Gründen“ verlassen.

Den meisten Visselhövedern ist Goehrt vor allem durch seine Arbeit als Betreiber, Regisseur und Schauspieler des Hütthofer Theaters Metronom bekannt.

Aber auch im Präventionsrat, der vor fast genau zehn Jahren aus dem damaligen Runden Tisch Jugend hervorgegangen ist, hat „Andreas Goehrt mal ganz andere Aspekte für ein gemeinsames gesellschaftliches Leben in unserer Stadt an den Tag gelegt und und unkonventionelle Möglichkeiten aufgezeigt, die wohl nur von Theaterleuten stammen können“, dankte Bürgermeister Ralf Goebel für das langjährige ehrenamtliche Engagement Goehrts. Auch durch diesen unermüdlichen Einsatz habe die Akzeptanz des Präventionsrats durch die örtliche Politik enorm zugenommen.

Visselhöveder Präventionsrats ist anders als andere

„Gleiches gilt für die Betriebe rund um Visselhövede, denn der Präventionsrat war es, der die Ausbildungsmesse ins Leben gerufen hatte und damit Unternehmen und Jugendliche zusammengebracht hat“, hob Goebel hervor.

Vorsitzender Gustav Stegmann lobte vor allem Goehrts pragmatische Sicht der Dinge: „Ganz oben dabei steht natürlich die Aktionsbühne während des vergangenen Apfelmarkts, die uns in der Stadt noch mehr bekannt gemacht hat.“ Aber auch an der Entwicklung der Flyer und an der Konzepterarbeitung für die Aktion „Tisch an Tisch“ habe Goehrt einen großen Anteil gehabt.

Überhaupt sei und arbeite der Visselhöveder Präventionsrat „ganz anders“ als vergleichbare Einrichtungen in anderen Städten. „Jedenfalls haben wir viel Aufsehen in Hannover und auch in Berlin erregt, als ich unsere Arbeit bei überregionalen Institutionen vorgestellt hatte, auch weil wir nicht nur die Kriminalprävention im Blick haben, sondern auf allen Ebenen und für alle Generationen in der Stadt arbeiten“, so Stegmann.

Goehrt betonte, dass er dem Rat nun „mit einem guten Gefühl“ den Rücken kehre, weil sich „unser Engagement gelohnt hat und viele Entscheider überzeugt hat. So sei seit einigen Jahren nicht nur die Anstellung des Gemeinwesenarbeiters Christian Oddoy gesichert, sondern die beiden Sozialarbeiter für die Jugend der Stadt würden sicherlich in den kommenden drei Jahren eine Menge bewegen. „So weiß ich, dass die Arbeit erfolgreich weiter geht.“

Führen jetzt den Visselhöveder Präventionsrat: Heiko Grünhagen (v.l.) Elke Motzkau, Nicole Kanapin und Gustav Stegmann.

Die vakante Stelle des zweiten Vorsitzenden wird nun Elke Motzkau kommissarisch übernehmen, „zumindest, bis wir wieder eine richtige Versammlung mit Wahlen durchführen dürfen“, so Stegmann. Motzkau ist aber mit der Arbeit des Präventionsrats bereits bestens bekannt, „ich bin schon von Beginn an dabei.“

Und als ehemalige Leiterin der Rotenburger Filiale der Deutschen Angestellten Akademie, die seit Jahren eng mit dem Visselhöveder Präventionsrat zusammenarbeitet, sei Elke Motzkau „quasi vom Fach“, wie Stegmann informierte.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Meistgelesene Artikel

Hiddinger berichtet von seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet

Hiddinger berichtet von seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet

Hiddinger berichtet von seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet
„Man sollte ein guter Tänzer sein“

„Man sollte ein guter Tänzer sein“

„Man sollte ein guter Tänzer sein“
Kommunalwahl: Wie man sich im Rathaus der Samtgemeinde Fintel vorbereitet

Kommunalwahl: Wie man sich im Rathaus der Samtgemeinde Fintel vorbereitet

Kommunalwahl: Wie man sich im Rathaus der Samtgemeinde Fintel vorbereitet
Trotz Corona: Sottrumer Gemeinden planen Erntefeste

Trotz Corona: Sottrumer Gemeinden planen Erntefeste

Trotz Corona: Sottrumer Gemeinden planen Erntefeste

Kommentare