Altpapiercontainer brennt an der Burgstraße / Polizei nachts nun oft in Vissel

Erneut Feuer in der Stadt

Der brennende Altpapiercontainer an der Ecke Burgstraße/Goethestraße.
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Der brennende Altpapiercontainer an der Ecke Burgstraße/Goethestraße.

Visselhövede - Von Jens Wieters. So langsam beunruhigt die neuerliche Brandserie die Visselhöveder Bevölkerung mehr und mehr. In der Nacht zu gestern waren die Feuerwehrleute wieder gefordert, denn ein großer Papiercontainer an der Burgstraße stand lichterloh in Flammen.

Dabei handelte es sich nicht um eine vergleichsweise kleine Altpapiertonne, die in der Nacht zum Dienstag an der Nindorfer Straße brannte, sondern um einen mehr als 1100 Liter fassenden Container, der zur Entsorgung an die Straße gerollt worden war.

Um exakt 2.09 Uhr wurde die Feuerwehr Visselhövede alarmiert. Schon auf der Anfahrt der Einsatzkräfte zum Feuerwehrhaus, das ebenfalls an der Burgstraße liegt, waren die Flammen deutlich zu erkennen.

Da der Container unmittelbar in der Nähe eines Gebäudes stand, war nicht auszuschließen, dass das Feuer auf den tieferliegenden Dachstuhl mit mehreren Geschäfts- und Büroeinheiten übergriff.

„Der Container wurde mittels eines Schnellangriffes vom Tanklöschfahrzeug aus abgelöscht. Aufgrund der dadurch folgenden Rauchentwicklung wurden die Einsatzkräfte zurückgezogen und weitere Löscharbeiten von einem Trupp unter Atemschutz durchgeführt“, berichten die Brandschützer. Im Anschluss sei der nahe liegende Dachstuhl unter Einsatz der Wärmebildkamera auf versteckte Hitze-Entwicklung überprüft worden. Dank des Einsatzes quasi vor der Haustür sei erneut ein größerer Schaden verhindert worden, so die Feuerwehr.

Zur Brandursache wollte die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen jetzt noch keine konkreten Angaben machen, wobei aber klar sei, dass die Container nicht von allein anfangen zu brennen. Darum bitten die Ermittler auch die Bevölkerung um Mithilfe. „Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt oder sonstige ungewöhnliche Beobachtungen macht, sollte sich nicht scheuen, den Notruf 110 zu wählen. Das ist immer besser, als vermeintliche Brandstifter selbst anzugehen“, sagt Polizeisprecher Heiner van der Werp. In den kommenden Tagen werde die Polizei das Stadtgebiet in den Nachtstunden häufiger besuchen. „Das geschieht ganz offen, aber auch schon mal verdeckt“, so van der Werp.

Außer den beiden Altpapierbehältern brannten eine Woche zuvor Rundballen in Jeddingen und bei Nindorf an aufeinander folgenden Tagen.

Bereits Ende August/Anfang September hatte eine Serie brennender Rundballen die Feuerwehren in Atem gehalten, damals wurden drei tatverdächtige Heranwachsende von der Polizei ermittelt. „Natürlich gucken wir auch in diese Richtung“, so van der Werp.

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