Umfrage des Projektbeirats

Alpha-E: Kandidaten fordern übergesetzlichen Lärmschutz

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Nach den Bedingungen der Region muss beim Alpha-E-Projekt, zu der auch die Ertüchtigung der Amerikalinie zählt, übergesetzlicher Lärmschutz errichtet werden. 

Visselhövede - Die Anwohner der Amerikalinie und auch die entlang der Bahnstrecke Rotenburg-Verden dürfen ein Stück weit aufatmen. Denn zahlreiche Kandidaten aller Parteien der Bundestagswahl haben ihre aktive Unterstützung für das Schienenausbauprojekt Alpha-E unter den Bedingungen der Region – insbesondere dem übergesetzlichen Lärmschutz – zugesagt.

Das geht aus einer Mitteilung des Projektbeirats Alpha-E hervor. Demnach hätten die Kandidaten ihre Zustimmung für Alpha-E bestätigt und zugesagt, sich aktiv für die Umsetzung des Schienenausbauprojektes und die Finanzierung der Bedingungen der Region einzusetzen.

Im November 2015 haben die Vertreter der betroffenen Regionen gemeinsam mit der Bahn AG, dem Bund und dem Land Niedersachsen im „Dialogforum Schiene Nord“ (DSN) die Alpha-E-Variante für den Schienenausbau im Großraum Hamburg, Bremen und Hannover erarbeitet. Die soll die Planungen der jahrelang umstrittenen Y-Trasse ersetzen. Die Realisierung und vor allem auch die Akzeptanz des Alpha-E in der Region seien gebunden an die in Celle formulierten Bedingungen der Region, heißt es weiter in der Mitteilung. Dazu zählt vor allem der übergesetzliche Lärmschutz, für den eine Sonderfinanzierung des Bundes erforderlich ist. Aber dafür müssen sich die Region und deren politische Vertreter sehr intensiv einsetzen.

„Die positiven Antworten der Kandidaten sind ein wichtiges Signal in die richtige Richtung“, ist Dr. Peter Dörsam, Sprecher des Projektbeirates, zuversichtlich. „Nach der Bundestagswahl werden wir die neu gewählten Abgeordneten in die Pflicht nehmen und erneut um Unterstützung für das Alpha-E bitten.“ Die Umsetzung des Alpha-E wird durch den Projektbeirat begleitet, dessen Aufgabe insbesondere die Realisierung der im Dialogforum formulierten Bedingungen ist.

Rösel und Klingbeil sind einer Meinung

Zu den Förderern für das Alpha-E unter den Kriterien der Region gehören auch die beiden örtlichen Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil (SPD) und Kathrin Rösel (CDU). Klingbeil habe laut Beiratsmitteilung volle Unterstützung zugesagt, da Alpha-E die Alternative zur Y-Trasse sei. Zu 100 Prozent werde er sich dafür einsetzen, die Bedingungen der Region umzusetzen und zu finanzieren. „Das Dialogforum Schiene Nord hat bundesweit Anerkennung erfahren. Die Politik würde einen großen Fehler machen, wenn die dort vereinbarten Bedingungen nicht umgesetzt würden“, wird Klingbeil zitiert. Was vereinbart worden sei, müsse 1:1 umgesetzt werden. Er werde den Druck auf das Bundesverkehrsministerium erhöhen, denn das sei „in der Pflicht, alle Anforderungen zu erfüllen.“

Ebenso steht Rösel auf der Seite des Beirats: „Ich setze mich dafür ein, dass die Bedingungen der Region umgesetzt und auch finanziert werden.“ Um das zu erreichen, werde sich Rösel dafür stark machen, dass das Thema gleich zu Beginn der nächsten Legislaturperiode auf die Agenda des Bundestags gesetzt werde.

 jw

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