Facebook-Gruppe hofft auf viele Helfer

Erstmalige Bürgeraktion „Vissel räumt auf“: Aktivisten willkommen

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Die Organisatoren der Aktion „Vissel räumt auf“.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Neben der guten, alten Zeitung machen soziale Netzwerke im Internet möglich, dass sich Nachrichten schnell verbreiten. Über Facebook hat sich vor sechs Jahren die Gruppe „Vissel-Aktiv“ gegründet.

Der wachsende Unmut über die zunehmende Verschmutzung der Stadt lässt die Gruppe nun ihren Namen entsprechend aktiv werden. „Wir haben beschlossen, etwas gegen die Vermüllung zu tun und sind mit unserer Idee im Rathaus auf offene Ohren gestoßen“, freut sich Jörg Uecker.

Uecker ist einer der Gründungsmitglieder der Gruppe und hat schon viele Aktivisten engagiert. „Unter anderem den Schwimmclub, den Spielmannszug Train of Music und einige Visselhöveder Bürger haben schon zugesagt und wollen bei der Säuberungsaktion dabei sein.“

Am Samstag. 10. März, um 10 Uhr treffen sich alle Helfer am Haus der Bildung. Gegen Mittag soll Schluss sein. „150 Bratwürstchen werden gesponsert und für Getränke ist auch gesorgt. Ebenso erhalten wir Arbeitshandschuhe und Sicherheitswesten. 500 Müllsäcke wurden ebenfalls gesponsort“, freut sich Mitinitiator Stephan Cordes-Kallenberger. 

„Der Sammelbereich konzentriert sich rund um die Visselseen, den Stadtpark, den Zernitzpark und je nach Ressourcen auch auf die Visselquelle und die Skaterbahn“, zählt Mitstreiter Henning Cordes auf. Auf jeden Fall haben die Teilnehmer genug zu tun. Für die Aktion wird bereits auf Plakaten geworben.

Auch Bürgermeister wirbt für die Aktion

Auch im Rathaus wurde durch Bürgermeister Ralf Goebel schon Werbung für die Aktion „Vissel räumt auf“ gemacht. „Die Verwaltung und der Rat wissen Bescheid. Der Bauhof sammelt die vollen Müllsäcke anschießend ein“, informiert Goebel.

Was in den Dörfern einmal im Jahr üblich ist, soll nun auch in Visselhövede selbstverständlich werden. „Wenn möglichst viele mitmachen, wird sich das Umweltbewusstsein anderer hoffentlich auch ändern und Mut machen, Umweltsünder anzusprechen“, so der Bürgermeister. Über Facebook erreiche man für die Aktion ein anderes Klientel.

Ob die Aktion ein Dauerbrenner wird? „Schauen wir mal“, lautet die Antwort der Aktivisten. Fest steht auf alle Fälle, dass nach Feierabend die Bratwürstchen für alle Helfer am Haus der Bildung als Dankeschön gegrillt werden. „Wer noch dabei sein möchte, soll einfach am Treffpunkt erscheinen“, so Cordes-Kallenberger.

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