Aktion „Vissel räumt auf“ kommt gut an

Freiwillige füllen 40 Müllsäcke

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Am Einsatzplan stehen Stephan Cordes-Kallenberger und Henning Cordes (M.) und Bürgermeister Ralf Goebel (r.).

Visselhövede - Ein positiver Schwangerschaftstest, ein Fahrrad sowie viele Flachmänner waren neben diversen Zeitungsstapeln Teile der kuriosen Ausbeute der Aktion „Vissel räumt auf!“ am Sonnabend. „Auf der einen Straßenseite lagen die Kornflaschen, auf der anderen die Jägermeister“, zählte Bürgermeister Ralf Goebel nach der gelungenen Aktion lachend auf.

Mit rund 40 Teilnehmern, unter Leitung der Initiatoren Henning Cordes und Stephan Cordes-Kallenberger, der Gruppe „Vissel-Aktiv“, startete die große Räumungsaktion am Haus der Bildung. Goebel begrüßte die Teilnehmer und dankte den Verbänden, Organisatoren und Teilnehmern für ihren Einsatz. „Wir walken dreimal in der Woche um die Visselseen, und das stört uns doch sehr, wenn es da so dreckig ist“, begründete Gerda Thiem ihre Teilnahme und freute sich, „dass so viele junge Leute mitgemacht haben!“

Hauptsächlich wurde um die Visselseen, den Stadtpark, den Zernitzpark, die Visselquelle und um die Skaterbahn der Unrat gesammelt. „Besonders an der Skaterbahn haben wir viel Dreck gefunden. Da müssen wir uns etwas überlegen“, so der Bürgermeister. 40 Müllsäcke kamen so zusammen, die vom Bauhof abgeholt wurden.

In zweieinhalb Stunden war das meiste geschafft, sodass gegen Mittag Schluss war und die 150 gesponserten Bratwürstchen verspeist werden konnten. Auch für Getränke war gesorgt. „Ebenso erhielten wir Arbeitshandschuhe und Sicherheitswesten gestellt“, freute sich Henning Cordes. Zudem wurden 500 Müllsäcke gespendet. Was in den Dörfern einmal im Jahr üblich ist, soll nun auch in Visselhövede selbstverständlich werden. „Wenn viele mitmachen, wird sich das Umweltbewusstsein anderer hoffentlich auch ändern und Mut machen, Umweltsünder anzusprechen“, so Goebel. Durch Plakate an den Schulen und über Facebook wurde im Vorfeld zur Sammelaktion aufgerufen. Ob die Aktion ein Dauerbrenner wird? „Schauen wir mal“, so die Antwort der Aktiven. - aki

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