Jugendliche schaffen gute Ergebnisse / Musik, Gesang und ein bisschen Kritik

Abschied von der Oberschule

Die Klasse 10 d mit Lehrerin Sandra Eisfeld.

Visselhövede – 29 erweiterte Realschulabschlüsse, 14 „normale“ Realschulzeugnisse und zehn Hauptschulabschlüsse: Das Ergebnis der vier zehnten Klassen der Visselhöveder Oberschule, die am Freitagmorgen während einer kleinen Feierstunde mit viel Musik und Gesang entlassen wurden, „kann sich sehen lassen“, wie Schulleiter Ronny Wieland bei seiner ersten Abschiedsfeier in der Schule sagte.

Ihm blieb es auch vorbehalten die jeweils Klassenbesten auszuzeichnen. Und das sind: Sophie Ullrich und Svea Knieper aus der 10 a, Jacqueline Engmann aus der 10 b, Jana Scheefler aus der 10 c und Lea-Marie Cordes aus der Klasse 10 d.

Wieland gab den Schülern das Bildnis eines Pinguins mit auf den weiteren Lebensweg, der zwar nicht so gut gehen könne, aber sich im Wasser sehr flink bewege: „Erinnert Euch darum an Eure Stärken, aber wisst auch um Eure Schwächen.“ Die Oberschule habe den Raum dafür geboten, dass sich die Schüler ausprobieren könnten. Darum seien sie jetzt gut gerüstet, sich in einer Umgebung aufzuhalten, „die für Euch am besten ist“. Wieland forderte von den Abgängern künftig „so zu sein, wie Ihr seid und nicht wie andere“, Denn davon gebe es schon genug, so der Rektor, der auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Elternrat dankte

Die Klasse 10b mit Lehrer Torsten Grünhagen.

Mathias Haase, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, unterstrich den „wichtigen Lebensabschnitt“, der nun hinter den jungen Leute läge: „Auf den Schulabschluss lässt sich viel aufbauen. Wir leben aktuell in sehr guten Zeiten, denn in den Betrieben werden Auszubildende dringend gesucht. Es sind für Euch viele Lehrstellen frei. Nutzt die Chance, um voranzukommen.“

Die Klasse 10 c mit Lehrerin Elke Rottschäfer. FotoS: Wieters

Elternvertreterin Esther Michalske, die ebenfalls verabschiedet wurde, weil ihr Sohn die Schule verlässt, nutzte die Gelegenheit, um die vergangenen sechs Schuljahre der Abgänger noch einmal humorvoll Revue passieren zu lassen. Außerdem wünschte sie den jungen Leuten ein wenig „Eigensinn, der nicht mit Egoismus verwechselt werden sollte, Offenheit gegenüber anderen Menschen gleich welcher Hautfarbe oder welcher Religion sie angehören, ein Stück Gelassenheit, um auch bei Problemen zu chillen sowie mit Entschlossenheit die gesteckten Ziele zu verfolgen“.

Die Klasse 10a mit Lehrerin Lea Busmann.

Michalske dankte auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium, übte aber auch ein wenig Kritik ohne Namen zu nennen: „Wenn Lehrer mit ihrem Job unzufrieden sind, sollten sie diese Probleme besser zu Hause lassen und sie nicht im Unterricht vor den Schülern herausschreien.“

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